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	Kommentare zu: Der 3. Oktober 1990: Es war eine Zeit der Extreme.	</title>
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		<title>
		Von: hehocra		</title>
		<link>https://hehocra.de/3-oktober-es-war-eine-zeit-der-extreme/#comment-977</link>

		<dc:creator><![CDATA[hehocra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 19:09:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://hehocra.de/3-oktober-es-war-eine-zeit-der-extreme/#comment-974&quot;&gt;Astridka&lt;/a&gt;.

Liebe Astrid, herzlich Willkommen hier und vielen, vielen Dank für Deine Zeilen, Deine Sicht, Deine Erfahrungen! Die Geschichten einer jeden, eines jeden sind das, was ich immer wieder spannend und sehr bereichernd finde. Sie zu erzählen, ermöglicht den Austausch und das Verstehen. Danke. Oh ja, das Zuviel kenne ich sehr gut. Gerade eigentlich auch wieder. Aber die Zeit lässt mich nicht los und dann ist da noch die Nazizeit... Es gibt viel zu tun und zu lernen. Ich hoffe, wir schaffen es, dem Gift entgegenzuwirken. Herzliche Grüße und vielen, vielen Dank, Doreen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://hehocra.de/3-oktober-es-war-eine-zeit-der-extreme/#comment-974">Astridka</a>.</p>
<p>Liebe Astrid, herzlich Willkommen hier und vielen, vielen Dank für Deine Zeilen, Deine Sicht, Deine Erfahrungen! Die Geschichten einer jeden, eines jeden sind das, was ich immer wieder spannend und sehr bereichernd finde. Sie zu erzählen, ermöglicht den Austausch und das Verstehen. Danke. Oh ja, das Zuviel kenne ich sehr gut. Gerade eigentlich auch wieder. Aber die Zeit lässt mich nicht los und dann ist da noch die Nazizeit&#8230; Es gibt viel zu tun und zu lernen. Ich hoffe, wir schaffen es, dem Gift entgegenzuwirken. Herzliche Grüße und vielen, vielen Dank, Doreen</p>
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		Von: hehocra		</title>
		<link>https://hehocra.de/3-oktober-es-war-eine-zeit-der-extreme/#comment-976</link>

		<dc:creator><![CDATA[hehocra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 18:59:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://hehocra.de/3-oktober-es-war-eine-zeit-der-extreme/#comment-973&quot;&gt;Susanne Haun&lt;/a&gt;.

Liebe Susanne, ich freue mich auch schon sehr. Vielen Dank für Deine Zeilen. Herzliche Grüße, Doreen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://hehocra.de/3-oktober-es-war-eine-zeit-der-extreme/#comment-973">Susanne Haun</a>.</p>
<p>Liebe Susanne, ich freue mich auch schon sehr. Vielen Dank für Deine Zeilen. Herzliche Grüße, Doreen</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: hehocra		</title>
		<link>https://hehocra.de/3-oktober-es-war-eine-zeit-der-extreme/#comment-975</link>

		<dc:creator><![CDATA[hehocra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 18:56:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://hehocra.de/3-oktober-es-war-eine-zeit-der-extreme/#comment-972&quot;&gt;jahreszeitenbriefe&lt;/a&gt;.

Liebe Ghislana, ja, manchmal habe ich selbst genug von dieser Zeit, von diesem Thema. Eigentlich habe ich gerade vor, mich mal einem anderen Thema zu widmen, Pause zu machen... Aber dann kommt es wieder um die Ecke und lässt mich nicht los. Ich bin sehr dankbar darüber, dass es für mich persönlich heute so ist, wie es ist, dass es so kam. Aber das Thema ist so viel mehr und hat so viele Ebenen und Seiten. An den 4. November 1989 habe ich selbst leider, leider keine Erinnerungen. Ich weiß nicht, wo ich da war und was ich gemacht habe. Ein so wichtiges Datum! Der 9. November 1989 wurde es für mich dann Jahre später... Herzliche Grüße und vielen Dank für den Link. Spannend. Doreen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://hehocra.de/3-oktober-es-war-eine-zeit-der-extreme/#comment-972">jahreszeitenbriefe</a>.</p>
<p>Liebe Ghislana, ja, manchmal habe ich selbst genug von dieser Zeit, von diesem Thema. Eigentlich habe ich gerade vor, mich mal einem anderen Thema zu widmen, Pause zu machen&#8230; Aber dann kommt es wieder um die Ecke und lässt mich nicht los. Ich bin sehr dankbar darüber, dass es für mich persönlich heute so ist, wie es ist, dass es so kam. Aber das Thema ist so viel mehr und hat so viele Ebenen und Seiten. An den 4. November 1989 habe ich selbst leider, leider keine Erinnerungen. Ich weiß nicht, wo ich da war und was ich gemacht habe. Ein so wichtiges Datum! Der 9. November 1989 wurde es für mich dann Jahre später&#8230; Herzliche Grüße und vielen Dank für den Link. Spannend. Doreen</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Astridka		</title>
		<link>https://hehocra.de/3-oktober-es-war-eine-zeit-der-extreme/#comment-974</link>

		<dc:creator><![CDATA[Astridka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 18:22:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mir scheint es nun auch dringend notwendig zu sein, DIESE Geschichte aufzuarbeiten. Das ist für jemand in meinem Alter, der sich in seinem 10. Lebensjahr die Aufarbeitung der Nazizeit auf die schwachen Schultern geladen und über fünfzig Jahre sich diesem selbst gewählten Auftrag gestellt hat ( und zu einer Säule seines Selbstverständnisses hat werden lassen, was mich vielleicht/wahrscheinlich auch behindert bei der Bewertung mancher politischer Entwicklung im Osten ) schwer, denn es fehlt auch oft die Kraft. 
Natürlich haben mein Mann und ich die Geschehnisse am 4. November 1989 mit angehaltenem Atem verfolgt, da wir dies nie für möglich gehalten hatten. Mein Mann hatte seinerzeit seine Liebste in Ostberlin durch den Mauerbau &quot;verloren&quot;, und wir beide hatten uns mehr oder weniger zufrieden mit dieser westlichen Hälfte abgefunden. Wir haben nicht an die so schnell erblühenden Landschaften des damaligen Kanzlers geglaubt und hätten uns eine weniger hastige, demütigende &quot;Abwicklung&quot; der DDR gewünscht. Aber wir gehörten zu einer Minderheit, die nicht über die notwendige politische Stimme damals verfügte. 
Und dann holte einen immer wieder der ganz banale Alltag mit Familie &#038; anstrengendem Beruf ein. Als man wieder Zeit zum Reflektieren, zum Reisen in den Osten &#038; Gesprächen mit den Menschen dort, hatte, waren viele Weichen schon gestellt und nicht immer zum Guten, wie es einem ja jetzt auf die Füße fällt.
Ich hoffe auch, dass über dieses Medium ein Austausch stattfinden kann ( hat es auch schon in den letzten Tagen ). Denn so sollte es nicht weiter gehen. Spaltpilze werden zur Zeit zu viele gezüchtet. Und die sind immer gefährlich, haben viele Gemeinschaften vergiftet.
Deine künstlerischen Arbeiten zu deiner Vergangenheit finde ich sehr ansprechend und inspirierend.
Liebe Grüße
Astrid]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir scheint es nun auch dringend notwendig zu sein, DIESE Geschichte aufzuarbeiten. Das ist für jemand in meinem Alter, der sich in seinem 10. Lebensjahr die Aufarbeitung der Nazizeit auf die schwachen Schultern geladen und über fünfzig Jahre sich diesem selbst gewählten Auftrag gestellt hat ( und zu einer Säule seines Selbstverständnisses hat werden lassen, was mich vielleicht/wahrscheinlich auch behindert bei der Bewertung mancher politischer Entwicklung im Osten ) schwer, denn es fehlt auch oft die Kraft.<br />
Natürlich haben mein Mann und ich die Geschehnisse am 4. November 1989 mit angehaltenem Atem verfolgt, da wir dies nie für möglich gehalten hatten. Mein Mann hatte seinerzeit seine Liebste in Ostberlin durch den Mauerbau &#8222;verloren&#8220;, und wir beide hatten uns mehr oder weniger zufrieden mit dieser westlichen Hälfte abgefunden. Wir haben nicht an die so schnell erblühenden Landschaften des damaligen Kanzlers geglaubt und hätten uns eine weniger hastige, demütigende &#8222;Abwicklung&#8220; der DDR gewünscht. Aber wir gehörten zu einer Minderheit, die nicht über die notwendige politische Stimme damals verfügte.<br />
Und dann holte einen immer wieder der ganz banale Alltag mit Familie &amp; anstrengendem Beruf ein. Als man wieder Zeit zum Reflektieren, zum Reisen in den Osten &amp; Gesprächen mit den Menschen dort, hatte, waren viele Weichen schon gestellt und nicht immer zum Guten, wie es einem ja jetzt auf die Füße fällt.<br />
Ich hoffe auch, dass über dieses Medium ein Austausch stattfinden kann ( hat es auch schon in den letzten Tagen ). Denn so sollte es nicht weiter gehen. Spaltpilze werden zur Zeit zu viele gezüchtet. Und die sind immer gefährlich, haben viele Gemeinschaften vergiftet.<br />
Deine künstlerischen Arbeiten zu deiner Vergangenheit finde ich sehr ansprechend und inspirierend.<br />
Liebe Grüße<br />
Astrid</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Susanne Haun		</title>
		<link>https://hehocra.de/3-oktober-es-war-eine-zeit-der-extreme/#comment-973</link>

		<dc:creator><![CDATA[Susanne Haun]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 17:37:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Doreen,
ich freue mich auf Freitag, wenn wir Gelegenheit haben, über all diese Dinge zu sprechen und uns zu fragen, wie wir Kunst daraus machen wollen, Kunst, die nachdenklich macht, Kunst, die aufzeigt, Kunst die zu Fragen aufruft.
Liebe Grüße von Susanne]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Doreen,<br />
ich freue mich auf Freitag, wenn wir Gelegenheit haben, über all diese Dinge zu sprechen und uns zu fragen, wie wir Kunst daraus machen wollen, Kunst, die nachdenklich macht, Kunst, die aufzeigt, Kunst die zu Fragen aufruft.<br />
Liebe Grüße von Susanne</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: jahreszeitenbriefe		</title>
		<link>https://hehocra.de/3-oktober-es-war-eine-zeit-der-extreme/#comment-972</link>

		<dc:creator><![CDATA[jahreszeitenbriefe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 16:10:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://hehocra.de/?p=5992#comment-972</guid>

					<description><![CDATA[Ganz spontan gefragt, zum Weiterdenken, vielleicht hast du auch Lust hier mitzumachen. Unsere Kultur: https://lemondedekitchi.blogspot.de/2017/10/was-macht-fur-mich-unsere-kultur-aus.html

Ach, diese Zeit vor bald drei Jahrzehnten..., ich habe irgendwie noch einen Deckel auf diesen Fächern in meinem Kopf, ich bin noch nicht so weit. Ja, du hast Recht: Es war eine rasendschnelle Zeit mit so schnellen und tiefgreifenden Veränderungen, dass man kaum noch hinterherkam und wir an den Folgen noch zu tragen haben. Und das hat so gar nichts mit Undankbarkeit zu tun, wie der sonst von mir sehr verehrte Friedrich Schorlemmer neulich sagte. Unvergesslich und der liebste Tag in dieser Zeit ist mir der 4. November 1989.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz spontan gefragt, zum Weiterdenken, vielleicht hast du auch Lust hier mitzumachen. Unsere Kultur: <a href="https://lemondedekitchi.blogspot.de/2017/10/was-macht-fur-mich-unsere-kultur-aus.html" rel="nofollow ugc">https://lemondedekitchi.blogspot.de/2017/10/was-macht-fur-mich-unsere-kultur-aus.html</a></p>
<p>Ach, diese Zeit vor bald drei Jahrzehnten&#8230;, ich habe irgendwie noch einen Deckel auf diesen Fächern in meinem Kopf, ich bin noch nicht so weit. Ja, du hast Recht: Es war eine rasendschnelle Zeit mit so schnellen und tiefgreifenden Veränderungen, dass man kaum noch hinterherkam und wir an den Folgen noch zu tragen haben. Und das hat so gar nichts mit Undankbarkeit zu tun, wie der sonst von mir sehr verehrte Friedrich Schorlemmer neulich sagte. Unvergesslich und der liebste Tag in dieser Zeit ist mir der 4. November 1989.</p>
]]></content:encoded>
		
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