erinnern & verändern | meine Ausstellung

erinnern & verändern | meine Ausstellung

 

vorwärts gehen

sich drehen
Kreis um Kreis
fragen, suchen
leben – wie?

Erinnerungen
gelebtes gelebt
nach dem Sinn
der Weg – wohin?

im Spiegel der Augen
die Tiefe erahnen
versinken ohne Reue
die Hand reichen

voller Leichtigkeit
das Licht spüren
den Lohn im Tanz
Kraft für den Morgen

der Zuversicht folgen
den Träumen vertrauen
Fuß vor Fuß
vorwärts gehen

© Doreen Trittel

 

Mit diesem Gedicht eröffnete ich meine Vernissage zur Ausstellung „erinnern & verändern“ am 6. Juni im Café Mahlsdorf, Hönower Str. 65, 12623 Berlin. Es war ein ganz besonderer Nachmittag, ein sehr intensiver und berührender Nachmittag, der Raum für Leichtigkeit und Tiefe hatte, der Verbindungen zwischen sich scheinbar fremden Menschen Themen offenbarte…

 

Ausstellungsmappe "erinnern & verändern" mit Cappuccino und einem Stück Kuchen im Café Mahlsdorf

erinnern & verändern, Ausstellung von Doreen Trittel im Café Mahlsdorf, 28. Mai bis 10. Juli 2019

 

Tief erfüllende Energie…

Zum Abend hin saß ich mit einem Teil der Gäste an einem der großen Tische beisammen… Zwischendurch kam mir in den Sinn: Ich müsste ja mal Fotos für Social Media machen… Aber stattdessen ließ ich mein Handy in der Tasche, schaute um mich und genoss die ganz besondere Energie, die diesen Raum an diesem Nachmittag erfüllte.

Es haben leider nicht viele den Weg in das Café Mahlsdorf gefunden. Aber diejenigen, die dort waren, haben die Vernissage zu einem unvergesslichen Nachmittag werden lassen. Es zeigten sich Verbindungen zwischen Menschen, die sich bis dahin nicht kannten. Der Austausch untereinander ging tief und war leichtfüßig zugleich.

Mir bis dahin fremde Menschen, die für einen Besuch in der Stadt waren, fanden zufällig den Weg ins Café Mahlsdorf. Sie waren von meinen Bildern so eingenommen, dass sie ein zweites Mal kamen und wir uns kennenlernen konnten… Es brauchte nicht viele Worte, um die Magie der Begegnung und Resonanz zu spüren.

Herzensmenschen haben den weiten Weg nach Mahlsdorf auf sich genommen, um Melina Paetzold und mich zu begleiten, ihre Musik und meine Bilder zu erleben, die Inspiration zu genießen. Danke für Euer Kommen, Euer Sein und die zauberschönen Blumen.

 

Collagen von Doreen Trittel im Café Mahlsdorf

Ausstellung „erinnern & verändern“ von Doreen Trittel, vom 29.5. bis 10.7.2019 im Café Mahlsdorf

 

Mahlsdorf…

Das Café Mahlsdorf ist gut mit der S5, eine Linie zwischen Ost und West in Berlin, zu erreichen. Mahlsdorf liegt an der östlichen Grenze der Stadt und ist zusammen mit den angrenzenden Teilen Kaulsdorf und Biesdorf das größte zusammenhängende Gebiet an 1- und 2-Familienhäusern in Deutschland.

Es kann viele Gründe haben, weshalb niemand aus Mahlsdorf zu meiner Vernissage gekommen war: das Wetter? die Uhrzeit?… Aber ich frage mich auch: Sind die Mahsldorfer (noch) nicht bereit für das Thema?…

Der Berliner Tagesspiegel hatte eine Ankündigung in seinem Newsletter veröffentlicht: Kunst als Ergebnis einer ostdeutschen Kindheit.

 

Ausschnitt vom Café Mahlsdorf, Sofaecke mit Bildern darüber von Doreen Trittel

Ausstellung „erinnern & verändern“ von Doreen Trittel, vom 29.5. bis 10.7.2019 im Café Mahlsdorf

 

Berührende Musik…

Melina Paetzold brachte ihre Klarinette und einnehmende Musik von Hans Eisler und Ilse Fromm-Michaels mit. Damit griff sie das Thema der Ausstellung „erinnern & verändern“ sowie den 30. Jahrestag des Mauerfalls auf musikalische Art und Weise inspirierend auf: „…Beide Komponist*innen, Ilse Fromm-Michaels und Hanns Eisler, haben zur Zeit der Teilung in Deutschland gelebt und wurden von ihr geprägt. Ebenso wie die Künstlerin Doreen Trittel reflektieren sie Veränderungen aus ihrem Leben in ihren Werken.“

Melina Paetzold absolvierte ihre künstlerische Ausbildung auf der Klarinette an der Hochschule für Musik und Theater Rostock (hmt) und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Das Thema der Verfemung und der Exilkomponisten ist ihr seit ihrer Arbeit am Zentrum für Verfemte Musik an der hmt ans Herz gewachsen. Die berührenden Begegnungen mit Zeitzeugen wie Ester Bejarano, Ursula Mamlok und vielen mehr, inspirierten die junge Musikerin, dieses Thema weiterzuverfolgen. Bereits seit einigen Jahren setzt sich Melina Paetzold nun sehr für das Erinnerndes Exilkomponisten Ingolf Dahl ein. 2017 brachte ihr Ensemble SONeO die Kammermusik-CD Ingolf Dahl. Intervals heraus und vor kurzem erschien ihr Buch Ingolf Dahl. Biografie eines musikalischen Wanderers.

Herzlichen Dank an Melina auch dafür, dass sie sich auf meine Fragen eingelassen und dem Publikum einen Einblick in die Musik und ihre persönliche Motivation gegeben hat. Ich wünsche Dir, dass Du einmal Melina und ihre Klarinette live erleben kannst. Melina Paetzold, Musikerin, Klarinettistin: http://www.melina-paetzold.de/

 

Doreen Trittel (links) hält eine Rede bei ihrer Vernissage. Daneben steht die Musikerin Melina Paetzold (rechts) mit ihrer Klarinette. Im Café Mahlsdorf, Hönower Str. 65, Berlin.

Melina Paetzold (re.) und Doreen Trittel eröffnen die Ausstellung „erinnern & verändern“

 

Netzwerken online und offline…

Die Inhaberin des Cafés, Fanny Leichmann, Melina Paetzold und ich haben uns über das Netzwerk She-preneur, das von Tanja Lenke gegründet wurde, kennengelernt. Das Netzwerk ist für Frauen, Unternehmerinnen, Selbständige verschiedener Branchen und Themen. Wie wir drei zusammenkamen? Diese Geschichte führte mich in den vergangenen Dezember zurück… Bei diesen Temperaturen fühlte es sich angenehm an, sich die Kälte aus dem Winter für einen Moment vorzustellen… Herzlichen Dank an das wertschätzende Miteinander und die Unterstützung aus dem Netzwerk. Diese Ausstellung und Vernissage zeigen, wie sich Wege online und offline wunderbar miteinander verbinden können. Tanja Lenke hat im Vorfeld der Vernissage mit Melina und mir über unsere Kooperation in einem Facebook-Live-Video gesprochen. Hier kannst Du das Gespräch nachschauen. (Dieser Link führt zu Facebook. Wenn Du ihm folgst gelten die dortigen Datenschutzbestimmungen.) She-preneur: https://she-preneur.de

 

Ringbuch mit weißen Seiten, darauf bunte Schnipsel - Collage, rechts und links

Eine Gemeinschafts-Collage von den Gästen der Vernissage „erinnern & verändern“, auf Einladung von Doreen Trittel

 

Kunst ist eine Einladung…

Kunst ist eine Einladung… Zwei meiner Collagen inspirierten zu einer kurzen aber intensiven Körperarbeit, zu der ein Gast spontan einlud. So standen wir im Café und konzentrierten uns auf uns und unsere Bewegungen, spürten unter Anleitung in uns hinein, verweilten im Moment, hier und jetzt. 

Kunst ist eine Einladung… Mit diesem Gedanken habe ich unsere Gäste eingeladen, selbst kreativ zu sein, aber nicht allein, sondern gemeinsam. Dabei ist mir aufgefallen, dass es für so manche eine kleine Überwindung war. Umso mehr freue ich mich über die Begeisterung fürs kreative und intuitive Tun, die dann aufkam. 

 

Bilder von Doreen Trittel im Café Mahlsdorf

Ausstellung „erinnern & verändern“ von Doreen Trittel, vom 29.5. bis 10.7.2019 im Café Mahlsdorf

 

Herzliche Einladung an Dich…

Du bist herzlich eingeladen, vorbeizuschauen. Hab eine gemütliche und anregende Zeit im Café Mahlsdorf. Die Ausstellung geht noch bis zum 10. Juli 2019. Ich freue mich über Deinen Besuch und Deine Rückmeldung.

 

Die Künstlerin Doreen Trittel steht vorm Café Mahlsdorf mit ihrer Ausstellung, Collagen

Ausstellung „erinnern & verändern“, Doreen Trittel, vom 29.5. bis 10.7.2019 im Café Mahlsdorf

 

Café Mahlsdorf, Hönower Str. 65, 12623 Berlin – Leckerer Kaffee, leckerer Kuchen…

 

Die Vernissage klingt wunderbar nach… Sie macht mich sehr stolz und dankbar…

 

Porträt von Doreen Trittel von Blumen umrankt

Danke für Eurer Kommen, Euer Sein und die wunderschönen Blumen…

 

Nachdenken 

über das Leben 

Veränderung
auf Reisen sein ankommen
Halt finden
auf der Suche sein 

wonach? 

Halt
in der Veränderung
das Leben
erleben und gestalten 

ein neuer Tag
nicht nur die Welt
sondern auch
sich selbst entdecken 

den Herausforderungen und
der Angst begegnen
in die Tiefe schauen
die Dunkelheit zulassen

es wissen wollen 
den fluss spüren 
mit der Veränderung tanzen 
beschwingt 

zulassen
wachsen

© Doreen Trittel

Kairos, Karma, Kismet – oder doch nur Zufall? – Ein Gastbeitrag aus dem Musenland

Kairos, Karma, Kismet – oder doch nur Zufall? – Ein Gastbeitrag aus dem Musenland

Vom Fluiden ins Karmische – unter diesem Titel hatte die Künstlerin Susanne Haun zum KunstSalon am Dienstag in ihr Atelier im Berliner Wedding eingeladen. Zu Gast war die Künstlerin Sabine Küster.

Mittels Text, Installation und Performance bespielt die Künstlerin und Autorin Sabine Küster die Themenfelder Raum, Identität und Sprache. Anfang 2018 hat sie die MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst ins Leben gerufen, um ihre unterschiedlichen künstlerischen Formate, Ideen und Forschungen unter einem Dach und gemeinsamen Fokus – Biographie & Kunst – zu vereinen. (aus der oben verlinkten Einladung)

Mit dem Besuch des Musenlandes zog erstmals die Kunstform Performance in den KunstSalon und das Atelier von Susanne Haun ein. Ich freue mich, dass ich mit dabei sein konnte und dass Sabine Küster uns hier mehr zu ihrem Projekt und möglichen Fragen darum erzählt:

 

Susanne Haun, Sabine Küster und Krystiane Vajda, 2019, (c) Doreen Trittel

Susanne Haun, Sabine Küster und Krystiane Vajda, 2019, Foto by Doreen Trittel

 

Kairos, Karma, Kismet – oder doch nur Zufall?

Autorin: Sabine Küster

Um nichts geringeres als um das ewige Duell ‚Schicksal vs. Zufall‘ drehen sich 2019/2020 die zu erforschenden und bespielenden Themen und Fragen in der MUSENLAND Akademie für Biografisches & Kunst. 

Was bestimmt unseren Lebensweg? 

Was prägt die eigene und die kollektive Biografie? 

Sind wir nur die Erfüllungsgehilf*innen unseres Schicksals?

 

Im KunstSalon Susanne Haun eröffnete das Performanceduo ‚Krysti Himmelfahrt & 1 Muse‘ am 15. Januar mit ihrer neuen Performance MUSE//MOIRA das zweite Jahr der MUSENLAND Akademie für Biografisches & Kunst.

MUSE//MOIRA sind in diesem Fall die Verkörperungen von Zufall (die Muse verteilt leichten Herzens Sternenstaub und Inspiration…wer zufällig davon abbekommt fühlt sich reich beschenkt) und Schicksal (konzentriert verknüpft die Moira Schicksalsknoten). In dieser Duo-Performance klar verteilte Rollen, was in der Soloversion der Performance und im magischen Rollenspiel (weitere Formate) sicher anders aussehen wird.

 

Performance-Duo Krysi Himmelfahrt und eine Muse, Foto by Doreen Trittel

Performanceduo „Krysi Himmelfahrt & 1 Muse“, Foto by Doreen Trittel

 

Auch in diesem Jahr steht die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Jahresthema somit im Vordergrund. Neben den Performance-Formaten (Das Heilige Spiel) ist für 2020 ein größeres multimediales Kunst- und Literaturprojekt zu Schicksalslinien/Schicksalswegen geplant – ausgehend von der persönlichen/biografischen Geschichte der beteiligten Künstler*innen.

Schicksalslos oder doch lieber Lotterielos? 

Kann ich die Vorsehung bitte vorab mal einsehen?

Die Gnade der späten Geburt – ein gnädiges Schicksal?

 

Aus der Performance "Krysti Himmelfahrt & 1 Muse", (c) Susanne Haun

Aus der Performance „MUSE//MOIRA“, (c) Susanne Haun

 

Bei einer bundesweiten Blogparade wird es um den individuellen Zugang zum Themenkomplex gehen und um die Verortung/Kontextualisierung des Themas in unterschiedliche Lebensbereiche. 

365 Schicksalstage = 1 Schicksalsjahr.

10 Schicksalsjahre = 1 Schicksalsdekade.

10 Schicksalsdekaden = 1 erfülltes Leben?

 

Und für Alle, die es freigeistig mögen wartet die KARMA-Tauschbörse auf Interessierte…

Experimentelle Biografiearbeit, Interventionen und Workshops befassen sich ebenso mit den persönlichen Schicksalsbezügen und dem individuellen Zufallen des Zufalls.

Wer auf den Seiten der MUSENLAND Akademie für Biografisches & Kunst umherwandelt, spürt vielleicht den ein oder anderen Impuls auf die eigene Biografie zu schauen: auch individuelle Begleit- oder Beratungsangebote können gerne vereinbart werden.

 

Im Anschluss an die Performance, (c) Doreen Trittel

Im Anschluss an die Performance, (c) Doreen Trittel

 

Das Musenland: Türen öffnen, Raum geben, Sternenstaub streuen, Menschen berühren, erheitern, erleichtern, Mut machen…das Feld individueller und kollektiver Freiheit ins maximale erweitern (für Alle, die mögen…).  Fühlt Euch herzlich eingeladen.

Sabine Küster

 

Dieser Einladung solltest Du unbedingt nachkommen. Ich fühle mich vom und im Musenland immer sehr bereichert. Querdenken eröffnet neue Sichtweisen, geht tief und macht dabei auch großen Spaß. Herzliche Grüße, Doreen

 

Doreen Trittel beim 19. KunstSalon, (c) Susanne Haun

Doreen Trittel beim 19. KunstSalon, (c) Susanne Haun

 

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Dieser Artikel erscheint auch im Rahmen der Blogaktion 28 Tage Content von Anna Koschinski.

48 h Neukölln 2018 – Mein Rückblick

48 h Neukölln 2018 – Mein Rückblick

Das legendäre Kunstfestival 48 Stunden Neukölln 2018 liegt nun hinter uns. Bereichert und glücklich, beseelt und zufrieden schaue ich zurück. Ich habe Dir ein paar fotografische Eindrücke von unserer Ausstellung „Als ich noch echt war…“ mitgebracht.

 

LiTE-HAUS Galerie und Projektraum, Neukölln

LiTE-HAUS Galerie und Projektraum, Neukölln

 

Herzlichen Dank an die LiTE-Haus Galerie für die tolle Kooperation und Gastfreundschaft. Wir haben uns mit unseren Arbeiten in den großartigen Räumlichkeiten sehr wohl gefühlt.

 

"Die Ketten meiner Oma" bei 48-h-Neukölln, (c) Doreen Trittel

„Die Ketten meiner Oma“ bei 48-h-Neukölln, (c) Doreen Trittel

 

Aufgrund der aktuellen uneindeutigen Rechtslage rund um den Datenschutz, fallen meine Fotos menschenleer aus. Real hatten wir jedoch viele wunderbare, neugierige und interessierte Besucher.innen. Herzlichen Dank für die inspirierenden Gespräche und Rückmeldungen.

Komm mit durch unsere Ausstellung und werfe mit mir einen Blick auf die Arbeiten meiner Kolleginnen. Worum es dabei geht, kannst Du gern hier nachlesen: 5 Annäherungen an die ’neue Echtheit‘.

 

Polaroids von Carla Pohl & Selbstporträt im Spiegelbild

Polaroids (links) von Carla Pohl & Selbstporträt im Spiegelbild

 

Fotografien an der Wand von Carla Pohl, Installation & LiveAktion von Sabine Küster

Fotografien (an der Wand) von Carla Pohl sowie „Text-Objekt-Installation e(r)go_fluide“, Installation (links) & LiveAktion von Sabine Küster

 

My first Million, Installation & LiveWork, Aino Onia

„My first Million“, Installation & LiveWork von Aino Onia

 

Life Manual, Fotografien von Ana Bathe

„Life Manual“, Fotografien von Ana Bathe

 

Ich freue mich sehr, so wunderbare Künstlerinnen zu kennen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Dankeschön an Ana Bathe, Aino Onia, Carla Pohl und Sabine Küster vom Musenland. Zusammen sind wir Ogledalo.

Hast Du Dich schon gefragt, was das heißt? Ogledalo ist serbisch (und auch bulgarisch, habe ich mir sagen lasen) für Spiegel. Diesen Namen haben wir in Anlehnung an unsere Auseinandersetzung mit dem Festivalthema „Neue Echtheit“ gewählt: Als ich noch echt war… | Einladung

 

Die Ketten meiner Oma, Ausschnitt, (c) Doreen Trittel

Die Ketten meiner Oma, Ausschnitt, (c) Doreen Trittel

 

Im kommenden Beitrag stelle ich Dir meine Serie „Die Ketten meiner Oma“ im Einzelnen vor. Bisher hatte ich ja nur Ausschnitte gezeigt: Ketten – so und so… Bis dahin herzliche Grüße.

Als ich noch echt war… | Einladung

Dies ist der Titel für unseren Festivalbeitrag „48 Stunden Neukölln“ in diesem Jahr vom 22. bis zum 24. Juni 2018. Hiermit möchte ich Dich, Deine Freunde und Bekannte, alle die neugierig sind, nach Berlin Neukölln einladen. Das Festivalthema lautet in diesem Jahr: Neue Echtheit. Ein interessantes und herausforderndes Thema. Zusammen haben wir diese Ausstellung entwickelt. Wir freuen uns auf Dich.

 

 

Fünf Berliner Künstlerinnen begeben sich auf die Suche nach dem Echten in sich selbst, in ihrer Kunst und in ihrem direkten Umfeld. Mit Fotografien, Installationen und Performances stellen sie die Sehnsucht nach der Echtheit und damit sich selbst in Frage. Dabei kommen die Künstlerinnen nicht an der eigenen Biografie und den mutigen Blick in den Spiegel vorbei. Auf spielerische Art und Weise werden die Festivalbesucher.innen im Rahmen von Performances eingeladen, selbst zu prüfen, was echt ist. Durch Live-Aktionen geben die Künstlerinnen einen Einblick in das Entstehen eines originalen Kunstwerkes. Somit können sich die Besucher.innen von der Echtheit überzeugen, um dies dann durch die Sehnsucht nach dem Echten selbst wieder in Frage zu stellen.

Wir, das ist die Künstlerinnen-Gruppe „Ogledalo“. Das sind meine wunderbaren Künstlerkolleginnen: Ana Bathe, Fotografien www.anabathe.com | Aino Onia, Installation & LiveAktionen https://www.instagram.com/aino_el_solh/ | Sabine Küster, Installation & LiveAktion https://www.musenland.de | Carla Pohl, Fotografien/ Polaroids http://carla-pohl.format.com | und ich mit Collagen/ Assemblagen.

 

Öffnungszeiten: 22.06. bis 24.06.2018, Freitag 19.00 bis 23.00 Uhr, Samstag 11.00 bis 23.00 Uhr, Sonntag 11.00 bis 19.00 Uhr

Live-Aktionen: 22. Juni 2018, Freitag, 20.00 Uhr „Live-Work“, Aino Onia; 23. Juni 2018, Samstag 11.30 – 12.30 Uhr „Live-Work“, Aino Onia; 15.00 – 18.00 Uhr „FLUIDUM. Performative Interviewsession“, Sabine Küster; 24. Juni 2018, Sonntag, 15.30 – 16.30 Uhr „Through blurry light“, Lesung und Musik, Aino Onia und Kitch-ensemble

 

Ort: LiTE-HAUS, Galerie und Projektraum, RAUM 1 und RAUM 3, Mareschstr. 4, 12055 Berlin Neukölln. Herzlichen Dank, dass wir die Möglichkeit haben, hier unsere Ideen, Gedanken und Arbeiten präsentieren zu können.

 

In den folgenden Blogbeiträgen werde ich Dir einen Einblick geben und unsere Arbeiten vorstellen. Auch auf mein Thema gehe ich weiter ein. Aber nun erst einmal: Bitte den Termin im Kalender eintragen und vorfreuen. Bei uns laufen die letzten Vorbereitungen.

Wenn Du auf das vergangene Kunstfestival zurückschauen möchtest, empfehle ich Dir diesen Beitrag. Dort sind alle weiteren Artikel zu der Ausstellung „Textur in den Schatten sehen“ verlinkt: Nachlese, letzter Teil…

 

ps: Wenn Du wissen möchtest, was „Ogledalo“ heißt, dann komm vorbei, wir verraten es Dir gern.

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