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Kunst ist die Chance für Veränderung und inneren Wachstum

Selbstporträt, (c) Doreen Trittel

Mich berührt es selbst immer wieder sehr, wenn ich mit meinen Geschichten und Arbeiten die Menschen berühren darf und ihnen Impulse geben kann. Oft spüre die Erleichterung darüber, offen und individuell über unsere Vergangenheit und ihren Einfluss auf die Gegenwart sprechen zu können. Meine Kunst, meine Impulse sind Anregungen, sich dem zu widmen, um die Kraft der eigenen Veränderung zu erkennen und anzunehmen. 

In Installationen, Collagen und Fotografien, Texten und Performances setze ich mich mit den Themen Erinnerung und Veränderung auseinander. Dabei mixe ich auch gern die Materialien und Ausdrucksformen. So füge ich meinen Werken oft Worte oder textile Elemente hinzu. Der Name hehocra setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Worte heri * hodie * cras zusammen. Dies ist lateinisch für gestern * heute * morgen.

Für Dich: meine Kunst

Mein Portfolio findest Du in drei Rubriken aufgeteilt: Detail-Verbindungen, Nadel-Fäden und Spiegel-Bilder. Folge den Links und hab Freude beim Stöbern und Entdecken. Du lässt Dich gern von Kunst berühren? Du möchtest Kunst kaufen, ausstellen oder vermitteln? Dann bist Du bei mir richtig. Schau Dich um und schreibe mir gern eine Mail: kontakt@hehocra.de.de

Für Dich: meine Impulse

Neben meiner künstlerischen Tätigkeit freue ich mich, Dir mit meinen Erfahrungen der kreativen Auseinandersetzung und des inneren Wachstums als Impulsgeberin, Zeitzeugin und Mutmacherin zur Seite stehen zu können. Genaueres erfährst Du hier…

Für Dich: meine Einblicke

Du möchtest einen Blick hinter meine Kulissen bekommen? Du möchtest mehr zu mir und meiner Arbeit erfahren? Du möchtest Anregungen und Inspirationen? Du möchtest gern auf dem Laufenden bleiben? Dann schau gern in meinem Kunst-Blog, hier vorbei. 

(c) Blanca.Unsinn

(c) Susanne Haun

Das Leben ist Veränderung…

Alles, was aus dem Meer der Erinnerungen zu etwas Verändertem oder gar Neuem erwächst, berührt mich. Ich betrachte Elemente aus verschiedenen Lebensphasen und spiele mit ihnen. In Form von Werkgruppen, Serien und einzelnen Bildern versuche ich mich den Themen und Fragen, die mir auf unterschiedlichen Wegen begegnen, zu nähern, den Blickwinkel zu verändern und neue Perspektiven zu erkennen, in die Tiefe zu gehen. Dabei fasziniert mich der Veränderungsprozess von der Vergangenheit, über die Gegenwart, hin zur Zukunft.

Von Veränderungen in Richtung eines ‚Optimierungswahns‘ halte ich nichts. Aber ich halte sehr viel davon, sich auf den Weg zu machen, um sich selbst zu entdecken. Es beginnt damit, sich selbst und unsere Welt offen und mutig zu hinterfragen. Dies ist ein immer währender Prozess, der nie aufhört, aber der uns enorm wachsen lässt; ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel.“

Ostdeutsche und Stasi-Kind… 

Viele Jahre war ich auf der Suche, ohne zu wissen wonach. Ein wichtiger Meilenstein auf meinem Weg war das Buch „Stasi-Kinder: Aufwachsen im Überwachungsstaat“ von Ruth Hoffmann. Die Autorin sprach mit Menschen, deren Eltern oder ein Elternteil als hauptamtliche Mitarbeiter beim Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) gearbeitet haben. Mein Vater war dort auch beschäftigt. Insofern war dieses Buch eine Offenbarung für mich. In vielem erkannte ich eigenen Erinnerungen wieder. Es brachte mich zu der klärenden Erkenntnis: Ja, ich bin Ostdeutsche und ja, ich bin ein Stasi-Kind. Die Tätigkeit meines Vaters und auch das System der DDR haben meine Kindheit, haben mich geprägt. Ich war sechzehn Jahre alt, als die Mauer fiel. Der Austausch mit anderen, bestärkt mich immer wieder, in und mit meiner Kunst von meinen individuellen Erfahrungen und Sichtweisen zu erzählen. Oft konzentrieren sich die Äußerungen und Darstellungen auf die Dämonisierung der ostdeutschen Geschichte, sie verklären sie oder ignorieren die Erfahrungen komplett. Das möchte ich ändern. Mich interessieren die vielen, verschiedenen Nuancen dazwischen, in denen ich auch Zusammenhänge zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen erkenne.

Zielscheibe mit Blüten, 14x14 cm, 2017, (c) Doreen Trittel

(c) Carla Pohl

Persönliche Begegnungen und tief gehende Gespräche…

Die Ausstellung einzelner Arbeiten in verschiedenen Gruppenausstellungen, meine Online-Aktivitäten und der direkte Austausch mit anderen Menschen haben mir bereits gezeigt, dass die Auseinandersetzung mit der ostdeutschen Vergangenheit ein wichtiges Thema ist. Es interessiert und inspiriert in vielerlei Hinsicht. Eine in Berlin lebende Französin war sehr neugierig auf mein Erleben und meine Sicht, weil sie noch nie einem Menschen mit ostdeutscher Erfahrung begegnet war. Besucher.innen aus China, der Slowakei und Polen entdeckten Gemeinsamkeiten. Einem Mann war es wichtig, mir zu sagen, wie sehr ihn meine Arbeit bewegte, obwohl er selbst erst in den letzten Tagen der DDR geboren wurde. Eine junge Frau bedankte sich nach einem Gespräch bei mir: „In der Schule haben wir ja vieles über die DDR gelernt, aber das nicht.“ Am stärksten hat mich die zaghafte Offenbarung eines Besuchers berührt, der sich selbst als „Stasikind“ outete. Meine Arbeiten regen zum Nachdenken nicht nur über die ostdeutsche Vergangenheit an. Viele Menschen beginnen über ihre eigenen Familiengeschichten nachzudenken. Auf meine Blogbeiträge und Anregungen in den Social Media Kanälen bekomme ich zum Teil sehr persönliche Reaktionen. Leser.innen erzählen mir ihre Geschichten. 

Du findest mich auch hier:

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hehocra

heri * hodie * cras
gestern * heute * morgen

Atelier für Erinnerung & Veränderung

Doreen Trittel

Ausstellungen & Veröffentlichungen

Auswahl

2018, Als ich noch echt war…, LiTE-HAUS, Kunstfestival 48-h-Neukölln, Berlin (Beteiligung)
2018, Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen, zu Gast im KunstSalon von Susanne Haun und gemeinsame Ausstellung, Berlin
2018, Mutgestalter 1.0 – Persönliche Geschichten, Speakerin, Silberfabrik, München (Beteiligung)
2017, Macht der Erinnerung, SOEHT7, Tag des offenen Denkmals im ehemaligen
Frauengefängnis Lichterfelde, Berlin (Beteiligung)
2017, Textur in den Schatten sehen, DasLabor, Kunstfestival 48-h-Neukölln, Berlin (Beteiligung)
2017, Spring EXPLOSION, Joachim Rong Weingalerie, Berlin (Beteiligung)
2017, …mir ist so daDa im Kopf! – Mail Art Ausstellung, kunst.remise, Berlin; Veröffentlichung im gleichnamigen Werkstattbuch (Beteiligung)
2017, Mutabor, ETBK-Projektraum, Berlin (Beteiligung)
2017, Collagen & Fotografien & Kunstkarten, Poster Galerie Charlottenburg, Berlin (Beteiligung)
2016, Ona rabotajekt, sie arbeitet…, Projektraum “Komet Nr. 29d”, Berlin (Beteiligung)
2016, Dossier: Mütter und Töchter, Zeitschrift BRIGITTE, Gesprächsrunde, Hamburg (Beteiligung)
2016, Verpeilt, Projektraum “Komet Nr. 29d”, Berlin (Beteiligung)
2015, Wer willst du sein?, GersonHöger Galerie, Hamburg (Beteiligung am Gesamtkunstwerk)
2015, Gedicht im Roman “Cottage mit Kater” von Hermien Stellmacher, insel taschenbuch
2014, Fotografien, Poster Galerie Charlottenburg, Berlin (Beteiligung)
2013, Persönliche Erinnerungen, Vierraumladen, Berlin (Einzelausstellung)
2011, “autobiographical photography meets digital storytelling” von Sabine Felber,
CREATE – SHARE – LISTEN, 4th International Conference on Digital Storytelling (Beteiligung)
2009, Fotografie im Buch “Der Süden. Geschichte einer Himmelsrichtung” von
Dieter Richter, Wagenbach Verlag
2004 – 2006, Teilnahme an verschiedenen Gemeinschaftslesungen im Saarland
2004, Wort und Bild, Ausstellung und Lesung mit Musik, Veröffentlichung in der
gleichnamigen Anthologie, Beratungscenter Neumarkt der Sparkasse Saarbrücken (Beteiligung)

Vita

2016 – 2017 Teilnahme am Programm “ETBK.Erfolgsteam Bildende Künste”
2014 – 2015 Teilnahme an “Collagentechnik: Bilder zaubern” von Volker Noth
2014 Gründung “hehocra: Atelier für Erinnerung & Veränderung”
2011 Geburt einer Tochter
2010 Teilnahme am Projekt “Autobiografische Geschichte” von Sabine Felber
2009 Teilnahme am Werkstattkurs “Autobiografische Fotografie” von Sabine Felber
2007 – 2014 Blog-Projekt “wortmeer”
seit 2007 in Berlin Charlottenburg
2004 – 2006 aktives Mitglied im Literarischen Quadrat Saar
kurze Aufenthalte in Luxemburg und Brüssel
verschiedene Stationen in Berlin Prenzlauer Berg und Saarbrücken
aufgewachsen in Berlin Friedrichshain
1973 in der Prignitz geboren

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