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Kunst ist die Chance zu Veränderung und innerem Wachstum

Kunst ist für mich der Weg durch den Irrgarten des Lebens an dessen Eingang die Angst steht. Ich möchte immer wieder Fragen stellen, von denen ich vorher nicht wusste, dass es sie gibt. Dabei stoße ich immer wieder an eigene Grenzen, die ich versuche zu überschreiten. Damit möchte ich nicht nur mich weiterentwickeln, sondern auch andere erreichen. Das treibt mich an.

In Collagen, Installationen und Fotografien setze ich mich immer wieder mit den Themen Erinnerung und Veränderung auseinander. Dabei mixe ich auch gern die Materialien und Ausdrucksformen. So füge ich meinen Werken oft Worte oder textile Elemente hinzu. Der Name hehocra setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Worte heri * hodie * cras zusammen. Dies ist lateinisch für gestern * heute * morgen.

Selbstporträt, (c) Doreen Trittel

Doreen Trittel

Zielscheibe mit Blüten, 14x14 cm, 2017, (c) Doreen Trittel

Ostdeutsche und Stasikind

Der Schwerpunkt meiner Arbeiten liegt in meiner Herkunft. 1973 bin ich in der DDR geboren. 1989, als ich sechzehn Jahre alt wurde, fiel die Mauer. Aus meiner persönlichen Entwicklung und meinen Erfahrungen als Stasikind heraus möchte ich mehr Zwischentöne in die privaten und öffentlichen Diskussionen sowie gesellschaftlichen Erinnerungen bringen. Oft konzentrieren sich die Äußerungen und Darstellungen auf die Dämonisierung der ostdeutschen Geschichte, sie verklären sie oder ignorieren die Erfahrungen komplett. Das möchte ich ändern. Mich interessieren die vielen, verschiedenen Nuancen dazwischen, in denen ich auch Zusammenhänge zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen erkenne. Bitte hier entlang…

Das Leben ist Veränderung

Alles, was aus dem Meer der Erinnerungen zu etwas Verändertem oder gar Neuem erwächst, berührt mich. Ich betrachte Elemente aus verschiedenen Lebensphasen und spiele mit ihnen. In Form von Werkgruppen, Serien und einzelnen Bildern versuche ich mich den Themen und Fragen, die mir auf unterschiedlichen Wegen begegnen, zu nähern, den Blickwinkel zu verändern und neue Perspektiven zu erkennen, in die Tiefe zu gehen. Dabei fasziniert mich der Veränderungsprozess von der Vergangenheit, über die Gegenwart, hin zur Zukunft. Bitte hier entlang…

„Die Seele in den Gaben des Künstlers kann deine eigene erwecken.“

Dieses Zitat stammt aus dem Buch „The Gift“ von Lewis Hyde. In diesem Sinne wünsche ich mir Menschen, die offen und neugierig sind, sich von meinen Werken berühren und anregen, sich irritieren und inspirieren zu lassen. Ich wünsche mir Menschen, die in meinen Arbeiten Gemeinsames entdecken und sich in ihnen wiederfinden können.

Wer inspiriert mich?

Mich faszinieren Menschen, die trotz Schwierigkeiten, ihrem inneren Drang folgen, und die, wie es Gandhi einmal formulierte, versuchen, selbst die Veränderung zu sein, die sie sich für diese Welt wünschen. Mich begeistern die mutigen Lebenswege und schonungslosen Arbeiten der Künstlerinnen Frida Kahlo, Meret Oppenheim, Niki de Saint Phalle, Annegret Soltau, Jenny Holzer, Cornelia Schleime und des Künstlers Ulay.

Mutabor, Vernissage, 2017, (c) hehocra
Das W, Collage, Ausschnitt, 2016, (c) Doreen Trittel

Der rote Faden

Mich haben schon immer die Lebensgeschichten anderer Menschen, insbesondere die von Frauen, interessiert. Schon früh begann ich neugierig Biografien, veröffentlichte Tagebücher und Familiengeschichten zu lesen. Meiner eigenen Geschichte näherte ich mich zunächst schreibend und nahm an verschiedenen Lesungen teil. Parallel begann ich mit der Fotografie, analog, als es noch keine digitalen Kameras gab. Je intensiver und offener ich mich mit den Lebensthemen auseinandersetzte, reichten mir das Wort und das fotografische Bild allein nicht mehr aus. Erinnerungsstücke kamen hinzu und formten sich zu Collagen und Installationen. Die Betrachtung der ostdeutschen Vergangenheit zieht sich dabei wie ein roter Faden durch meine Entwicklung und erhielt tiefere Ebenen, seit mir die Geschichte meiner eigenen Familie bewusst wurde. Daraus entwickelte sich dann ein Schwerpunkt meiner Arbeiten.
Aufgewachsen bin ich in Berlin Friedrichshain. Nach verschiedenen Stationen in Berlin Prenzlauer Berg und Saarbrücken lebe und arbeite ich heute in Berlin Charlottenburg. Hier geht’s zur Vita und Ausstellungsliste.

Im Spiel der Gegensätze

Ich arbeite gern in der absoluten Stille für mich allein. Dann gibt es aber auch Momente, in denen ich die Geräuschkulisse eines Cafés sehr inspirierend finde. Um meinen Arbeitsplatz herum horte ich gern verschiedene Materialien und Erinnerungsstücke. Dann gibt es aber auch Phasen, in denen ich radikal ausmisten kann. Ich möchte mich in die Tiefe der Dunkelheit wagen und die Leichtigkeit des Lichts spüren. Diese Gegensätze zeigen sich mitunter auch in der Vielfalt meiner Ausdrucksformen und Themen.

Du möchtest mehr über meine Arbeiten und mich wissen?

In meinem Blog bekommst Du einen Einblick in die Geschichten hinter meinen Werken, in den Prozess des Werdens. Ich erzähle davon, was mich inspiriert, von dem, was mich beschäftigt. Da sind zum Beispiel Ausstellungen, die ich besucht und Bücher, die ich gelesen habe und empfehlen kann, Künstler.innen, die mich beeindrucken und deren Arbeiten mich berühren: Hier geht’s zum Blog.

Du möchtest meine Bilder sehen? Du möchtest meine Bilder kaufen?

Schau Dich gern auf meiner Website in den einzelnen Rubriken und in meinem Blog um. Hier bekommst Du einen ersten Eindruck meiner Arbeiten. Informationen zu anstehenden Ausstellungen findest Du hier: Aktuelles. Nicht nur dort, sondern auch über mich persönlich kannst Du Arbeiten von mir kaufen. Schreibe mir einfach – Kontakt – oder sprich mich an, wenn wir uns treffen. Einzelne Collagen und Fotografien und handgefertigte Kunstkarten findest Du auch in der Poster Galerie Charlottenburg/ Bilderrahmen Manufaktur: Pestalozzistr. 16, 10625 Berlin. Die Poster Galerie Charlottenburg ist nicht nur ein Ort für einen individuellen und kreativen Service rund um das Bild sondern auch Ausdruck der Begeisterung für das Besondere.

Du vermittelst Kunstwerke oder organisierst Ausstellungen?

Dann schreibe mir doch einfach: Kontakt. Ich freue mich auf Deine Ideen, auf Deine Fragen. Meine Arbeiten schaffen aus Erinnerungen heraus neue Perspektiven und offenbaren dadurch die Chancen von Veränderungen.

Doreen Trittel beim Feinschliff, 2017, (c) Aino el Solh

(c) Aino Onia

Selbstporträt, (c) Doreen Trittel

Doreen Trittel

Du hast einen Wunsch für ein Bild oder für Deine Erinnerung?

Du hast ein Erinnerungsstück, das Du nicht wegschmeißen möchtest, es sich aber auch nicht mehr so richtig stimmig anfühlt? Ich liebe es, Ideen mit vorgegebenen Parametern zu entwickeln und umzusetzen. Dies ist ein wunderbarer Weg, sich auf die Suche zu begeben und dem Fluss der Kreativität zu folgen. Ich übernehme Auftragsarbeiten und setze gern Deine Wünsche um. Schreibe mir oder sprich mich an. Wir können telefonieren oder uns persönlich treffen. Ich bin auf Deine Veränderungswünsche gespannt.

Du hast Lust darauf, Dich mit mir auszutauschen?

Du findest mich auch hier:

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