Vom Persönlichen zum Universellen… – Interview

Vom Persönlichen zum Universellen… – Interview

’Untitled’, Sehnzucht, 2015, (c) Eva Gjaltema

 

Die Arbeiten der Künstlerin Eva Gjaltema sind nicht nur sehr persönlich, sondern strahlen auch eine eigene Sensibilität und Melancholie aus. Eva lebt und arbeitet seit mehreren Jahren in Berlin. Ursprünglich kommt sie aus den Niederlanden. Ihre Spezialität sind Polaroids und Fotocollagen.

Manchen meiner Leser*innen ist die Künstlerin nicht unbekannt. Das erste Mal sind wir uns im Frühjahr 2016 in der Gruppenausstellung begegnet, in der wir beide vertreten waren. Später lernten wir uns im Rahmen des „ETBK.Erfolgsteam Bildende Künste“ kennen und haben intensiv zusammengearbeitet. Es folgten weitere Ausstellungen. Ein ganz besonderes und sehr bereicherndes Erlebnis war die Ausstellung „Macht der Erinnerung“, als wir uns eine dunkle, graue Zelle im ehemaligen Frauengefängnis teilten. Daran denke ich sehr gern zurück. 

 

‚Untitled’, Sehnzucht, 2015, (c) Eva Gjaltema

‚Untitled’, Sehnzucht, 2015, (c) Eva Gjaltema

 

Aber nun zurück in die Gegenwart. Liebe Eva, danke, dass Du Dir heute Zeit für meine neugierigen Fragen nimmst. Ich steige gleich mal persönlich ein: Was ist für Dich der Reiz am Persönlichen, am Autobiografischen in der Kunst? Gibt es für Dich eine Grenze zum Privaten?

Über 18 Jahre fotografiere ich meine Umgebung. Ich habe am Anfang wirklich alles fotografiert, was mich persönlich interessiert hat, viel Straßenfotografie und Porträts und alles noch analog. Ich habe dann während meines Studiums ‚Dokumentar Fotografie’ an der Kunsthochschule festgestellt, dass ich nur große Aussagen über mich selbst machen kann und nicht über Andere. Ich glaube nicht an objektive Berichterstattung. Ich habe dann als Abschlussarbeit mein erstes großes autobiografisches Projekt präsentiert. Ich habe mich endlich getraut, eine Installation über meine Kindheitserinnerungen zu machen, und dabei festgestellt, dass ich mit dem Persönlichen authentisch sein kann.

Klar gibt es immer Grenzen zum Privaten. Ich mag z B. keine Selbstporträts machen. Ich definiere mich selbst in meiner Umgebung. Ich finde es wichtig, ehrlich und offen sein zu können, und nutze die Fotografie als Medium, um Sachen zu verstehen und zu verarbeiten. Ich möchte niemanden direkt verletzen, aber manchmal wenn man offen ist, werden eventuell Grenzen von anderen übergangen, aber ich übernehme die komplette Verantwortung dafür, beschuldige niemanden, es bleibt am Ende ja meine persönliche Erfahrung, die universell sein kann.

 

‚Big Baby IV’, Interconnection, 2014, (c) Eva Gjaltema

‚Big Baby IV’, Interconnection, 2014, (c) Eva Gjaltema

 

Uns verbindet beide nicht nur, dass wir Künstlerinnen sondern auch Mütter sind. Wir haben schon oft über die Herausforderungen auf dem Kunstmarkt für uns Frauen und insbesondere für uns Mütter gesprochen. Was wünschst Du Dir? Was würde Dir helfen, um alles gut unter einen Hut zu bekommen, wie man so schön sagt?

Das ist eine sehr wichtige und aktuelle Frage. Ich bekomme immer wieder auf Foren mit, dass die Kunstfotografie eine Männerwelt ist und dass sie sich wenig verändert. Dieses Jahr waren 80% der Ausstellenden bei dem größten Fotofestival der Welt, Rencontres d’Arles, Männer. 

Ich wünsche mir mehr Mut von allen Seiten – von den Künstlerinnen selbst, von den Kuratoren, von den Geldgebern. Ich wünsche mir das Frauen und Männer aktiv andere Frauen und ‚Minderheiten’ unterstützen und dass wir besser verdienen werden, weil es leider eben so ist, dass wir Frauen in der Kunst viel weniger verdienen als Männer.  Es würde mir helfen, wenn es konkret mehr Stipendien und Residencies für Künstlerinnen mit Kinder geben würde und dass die Kunstwelt Kinder und Familien mehr einbezieht.

 

‚Untiteld’, Sehnzucht: The Remix, 2016, (c) Eva Gjaltema

‚Untiteld’, Sehnzucht: The Remix, 2016, (c) Eva Gjaltema

 

Dein aktuelles Projekt ist ein Kunstbuch, ein Kunstobjekt. Du hast Dich damit schon lange Zeit beschäftigt und möchtest es jetzt auf die Welt bringen. Kannst Du uns Dein Vorhaben kurz beschreiben?

Also, ich habe mich mehrere Jahre mit dem Thema ‚Muttersein als Identität‘ beschäftigt. Ich selbst war überwältigt von dieser großen Veränderung in meinem Leben, neben meiner Immigration in ein anderes Land. Weil ich meine Gefühle verstehen wollte, habe ich angefangen was ich gut kann, fotografieren, und das erste Mal habe ich mit Collagen experimentiert. Seit 10 Jahren schon habe ich den Traum, meine Arbeit in einem Künstlerbuch zu präsentieren, als intime mini Ausstellung so zu sagen. Ich liebe Fotobücher und habe schon mehrere gesammelt. Dabei merke ich, dass ich sie immer wieder anschaue und in deren Geschichten eintauche. Ich finde das Medium intim und passend für meine Projekte. Nur habe ich mich bisher noch nicht getraut, es zu machen, weil es so wahnsinnig viel Arbeit ist und sehr kostbar leider auch. Deswegen habe ich das erste Mal eine Crowdfunding-Aktion gestartet und bin schon gut auf gutem Wege! Es sind nur noch 26 Vorbestellungen auf mein Kunstbuch möglich.

 

spreadsheets dummy ‚The First Three Years’, (c) Eva Gjaltema

spreadsheets dummy ‚The First Three Years’, (c) Eva Gjaltema

 

Liebe Eva, hab vielen lieben Dank. ich freue mich sehr, dass Du Dich auf dieses Interview eingelassen hast. Dies sind auch Themen, über die wir schon oft gesprochen und uns darüber ausgetauscht haben. Danke, dass meine Leser*innen einen Einblick in Deine Kunst und einen kleinen Blick hinter die Kulissen bekommen haben. Dankeschön.

Wenn Du Eva Gjaltema bei ihrem künstlerischen Projekt unterstützen möchtest, kannst Du Dir verschiedene Vorteile sichern – zum Beispiel ein Postkarten-Set in limitierter Auflage oder eines der wenigen Exemplare des Kunstbuches selbst. Schau einfach mal hier hinüber. Dort sind alle Angebote aufgelistet und Eva stellt Dir ihr Vorhaben auch in einem Video vor. Bis zum 1. August 2018 kannst Du dabei sein.

Hier geht es zur Crowdfunding-Aktion von Eva Gjaltema.

Wie Eva schon sagte, es sind nur noch 26 Exemplare bis zum Erfolg der Kampagne… Sichere Dir eines der Kunstobjekte, Kunstbücher.

 

speadsheet dummy ‚The First Three Years’, (c) Eva Gjaltema

speadsheet dummy ‚The First Three Years’, (c) Eva Gjaltema

 

Diese Beiträge mit unseren gemeinsamen Projekten/ Ausstellungen könnten Dich auch interessieren: 

Die wunderbaren Bilder meiner Zellengenossin. | Auf Wiedersehen, Gefängnis! (Macht der Erinnerung, 2017)

Komm mit! Heute hier: Kontrapunkt bei 48-h-Neukölln (Textur in den Schatten sehen, 2017)

Immer wieder gut: Wein & Kunst (Spring explosion, 2017)

Stille und kraftvolle Wahrnehmung von Familie (mein Besuch der Ausstellung ‚Quietude‘, 2017)

Auf einen Rundgang (Mutabor, 2017)

 

Ich freue mich schon sehr auf das Kunstbuch von Eva Gjaltema und werde berichten…

Die Grenze am Meer | Erinnerungen

Die Grenze am Meer | Erinnerungen

„Europa und das Meer – Was bedeutet mir das Meer?“ So lautet das Thema der Blogparade des Deutschen Historischen Museums im Zuge seiner Ausstellung „Europa und das Meer“ in Berlin #dhmmeer Die Blogparade wird von Dr. Tanja Praske unterstützt. Sie sammelt und verlinkt alle Beiträge und hat auch Tipps zur Teilnahme an einer Blogparade. Es sind bereits viele interessante, spannende und vor allem vielfältige Artikel zusammengekommen. 

 

Boot am Strand, Ostsee, Rügen, sw analog, (c) Doreen Trittel

Boot am Strand, Ostsee, Rügen, sw analog, (c) Doreen Trittel

 

Aktuell denken wir, wenn wir nach dem Meer gefragt werden, an die schreckliche Lage im Mittelmeer. Dies spielt auch in einigen Beiträgen eine Rolle. Danke dafür. Mich machen die Nachrichten sprachlos. Ich finde keine Worte und verzweifle an unserem menschenverachtenden Umgang… 

In diesen ausweglosen Situationen hilft es mir, mich auf meine Möglichkeiten hier und jetzt zu besinnen. Mein Motto, einst angeregt durch einen Vortrag des Psychiaters, Psychoanalytikers und Autors Hans-Joachim Maaz im Zuge der Pegida-Bewegungen: Veränderung beginnt bei uns selbst und in unseren Beziehungen. Dies führt mich wieder zu meinem Thema, zu meinen Erlebnissen und Sichtweisen… So vieles können wir aus der Vergangenheit für die Gegenwart lernen. Viele Erfahrungen wurden schon gemacht…

 

Kind beim Spiel in der Ostsee, (c) Doreen Trittel, Privatarchiv

Kind beim Spiel in der Ostsee, (c) Doreen Trittel, Privatarchiv (ps: das bin ich)

 

Dann fiel mir ein kleiner Text ein, den ich vor einigen Jahren geschrieben hatte, und der dann in einer meiner Schubladen verschwand. Heute habe ich ihn wieder hervorgeholt. Es ging um die Frage, wie ich die Grenze der DDR erlebte. Das war am Meer… Das Meer, was ich meine, ist die Ostsee. Als Kind, aufgewachsen in der DDR, habe ich hier so manche Ferientage verbracht.

Wie ich die Grenze der DDR erlebte. Am deutlichsten habe ich die Grenze am Meer erlebt, obwohl ich in Berlin direkt in ihrer Nähe wohnte. Aber ich spürte sie an der Ostsee.

Ich erinnere mich an meinen Blick über das Meer, ein Blick, der sich in den unendlichen Weiten verlor… Ich fühlte mich frei, doch hörte die Welt für mich, meine Vorstellungskraft am Horizont auf. Manchmal konnte ich an der Linie, wo sich das Wasser und der Himmel trafen, Land erkennen und stellte mir die Ferne vor. Ohne zu wissen, ob es sich um eine Insel, die zu unserem Land gehörte, handelte, oder um unbekanntes Land, dessen Hauptstadt wir im Geografie-Unterricht auswendig lernen mussten. Für eine 1 haben wir die Länder und die dazugehörigen Hauptstädte Europas fehlerfrei aufsagen müssen, während der Lehrer mit dem Zeigestock über die ausgerollte Landkarte glitt und uns zur Höchstleistung herausforderte.

In den Ferien, die ich oft an der Ostsee verbrachte, stand ich am Strand oder auf der Steilküste und schaute den Schiffen nach, sah, wie sie hinterm Horizont verschwanden. Sie wirkten winzig und nicht real, wie Spielzeugschiffchen im Plantschbecken.

Bei den Spaziergängen am Strand oder auf dem schmalen Trampelpfad der Steilküste hinter Boltenhagen, einem Ort an der Ostsee, hörte nach einiger Zeit Fußmarsch die Welt tatsächlich auf. Ein Zaun aus Holzpfählen, die mit Stacheldraht umwickelt und verbunden waren, begrenzte den Weg. Dahinter lag der Westen, in dem Arbeitslose, Obdachlose, arme, streikende und rücksichtslose reiche Menschen lebten, so sagte man uns.

Nachts spazierten lange Lichtkegel über den Strand, die die ‚unsichtbare‘ Grenze zum Meer bewachten. Zwei Mal habe ich sie ihm Rahmen einer abenteuerlichen Nachtwanderung vom Dünenübergang gesehen.

Habe ich mir darüber Gedanken gemacht? Habe ich gefragt?… Ich war Kind. Es war für mich normal. Das war die Welt, in der ich aufgewachsen bin, in der ich meine Kindheit erlebte.

geschrieben im Mai 2015 / überarbeitet im Juli 2018

Boltenhagen – Der westlichste Strand der DDR (ein Artikel des MDR)

Von der Waffenschmiede zur Ostsee-Urlaubsparadies (ein Artikel der Welt)

 

Steilküste, Boltenhagen, Ostsee, 2018, (c) Doreen Trittel

Steilküste, Boltenhagen, Ostsee, 2018, (c) Doreen Trittel

 

Knapp ein Jahr nach dem Mauerfall, 1990 bin ich dann selbst mit einem dieser Schiffe gefahren, mit einer Fähre nach Dänemark und im Jahr darauf nach Schweden – beide Male zum Schüleraustausch. Wie anders sich die Welt sich mir seitdem zeigt und sich mein Blick, mein Denken verändert haben…

Später war die Ostsee lange Zeit ein Sehnsuchtsort für mich… Dort habe ich manche fotografischen und schreibenden Versuche unternommen…

 

Frau am Meer, Ostsee, Rügen, sw analog 1997, (c) Doreen Trittel

Frau am Meer, Ostsee, Rügen, sw analog 1997, (c) Doreen Trittel

 

Kind und Schwan an der Ostsee, Rügen, sw analog, 1997, (c) Doreen Trittel

Kind und Schwan an der Ostsee, Rügen, sw analog, 1997, (c) Doreen Trittel

 

Neben der klassischen analogen Schwarz-Weiß-Fotografie habe ich auch mit Diafilmen experimentiert. Diese wurden dann ’normal‘ wie ein Farbfilm entwickelt. Daraus entstanden diese Farben – Crossentwicklung (Wikipedia).

 

Ostsee, Rügen, Crossentwicklung, 2000, (c) Doreen Trittel

Ostsee, Rügen, Crossentwicklung, 2000, (c) Doreen Trittel

 

Ostsee, Rügen, Crossentwicklung, 2000, (c) Doreen Trittel

Ostsee, Rügen, Crossentwicklung, 2000, (c) Doreen Trittel

 

Auf’s Meer blicken, heißt auch immer, sich selbst begegnen…

 

Sich selbst begegnen, Ostsee, Darß, 2008, (c) Doreen Trittel

Sich selbst begegnen, Ostsee, Darß, 2008, (c) Doreen Trittel

 

Segel am Horizont

Himmel
blau
zähle
die Segel
weiß und rot
am Horizont

Wellen
aus dem Meer
umspielen meine Zehen
küssen den Strand
ziehen sich zurück
nehmen mir den Stand
unter meinen Füßen

Wind
trägt
die Segel
weiß und rot
am Horizont
winken
ohne ein Wiedersehen

(c) Doreen Trittel

 

Eins mit den Wellen, Fotografie, digital sw, 2005, (c) Doreen Trittel

Eins mit den Wellen, Fotografie, digital sw, 2005, (c) Doreen Trittel

 

Ich fahre sehr gern zur Ostsee und genieße jedes Mal das Wellenrauschen, den Blick ins Unendliche, die fröhlich klingenden Möwenrufe, den Sand unter den Füßen, den Wind um die Nasenspitze… besonders außerhalb der Saison, gern auch, wenn es kalt ist…

 

Ostsee, Boltenhagen, früher Militärgebiet, 2018, (c) Doreen Trittel

Ostsee, Boltenhagen, früher Militärgebiet, 2018, (c) Doreen Trittel

 

Kalt war es auch im vergangenen Winter, als ich das erste Mal seit meiner Kindheit wieder in Boltenhagen war. Vieles hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Die Grenze ist verschwunden und mit ihr die Lichtkegel und die Zäune. Vereinzelte Spuren sind am Land und auch im Wasser noch zu erkennen. Aber das Meer ist geblieben.

 

Die Kraft des Meeres, Ostsee, Darß, 2008, (c) Doreen Trittel

Die Kraft des Meeres, Ostsee, Darß, 2008, (c) Doreen Trittel

 

Die Blogparade läuft noch bis zum 25. Juli 2018. Du kannst gern mitmachen und eine Facette zum Meer betrachten. Was bedeutet Dir das Meer? Anregungen und genauere Informationen findest Du hier, in der Einladung. #dhmmeer

Die Ketten meiner Oma | Teil 2

Die Ketten meiner Oma | Teil 2

Doreen Trittel – Collagen/ Assemblagen

In Collagen, Installationen und Fotografien setzt sich Doreen Trittel immer wieder mit Erinnerungen auseinander. Sie betrachtet Elemente daraus, spiegelt sie, stellt sie in einen neuen Kontext und transformiert sie. Dabei fasziniert die Künstlerin der Veränderungsprozess von der Vergangenheit, über die Gegenwart, hin zur Zukunft. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeiten findet seinen Ursprung in ihrer ostdeutschen Herkunft. Doreen Trittel stellt ihre eigene Identität immer wieder in Frage und folgt der Sehnsucht nach dem echten Ich.

Mit ihrer Serie „Die Ketten meiner Oma“ geht Doreen Trittel weiter und widmet sich den Einflüssen vorheriger Generationen. Die Ketten aus dem Familiennachlass verstehen sich nicht nur als schmückendes Element. Sie symbolisieren die unbewusste und oft schwer erkennbare Verbundenheit über die Generationen hinweg. Vieles ist verdeckt und nicht sichtbar. Trotzdem ist es da und hat mit uns zu tun, was auch immer das ist…

 

Die Ketten meiner Oma, Teil 2, Nr. 1 von 12, 33 x 33 x 4 cm incl. Objektrahmung, 2018, (c) Doreen Trittel

Die Ketten meiner Oma, Teil 2, Nr. 1 von 12, 33 x 33 x 4 cm incl. Objektrahmung, 2018, (c) Doreen Trittel

 

 

Die Ketten meiner Oma, Teil 2, Nr. 1 bis 6, je 30 x 30 cm bzw. 33 x 33 x 4 cm incl. Objektrahmung, 2018, (c) Doreen Trittel

Die Ketten meiner Oma, Teil 2, Nr. 1 bis 6, je 30 x 30 cm bzw. 33 x 33 x 4 cm incl. Objektrahmung, 2018, (c) Doreen Trittel

 

 

Die Ketten meiner Oma, Teil 2, Nr. 10 von 11, 30 x 30 cm, 2018, (c) Doreen Trittel

Die Ketten meiner Oma, Teil 2, Nr. 10 von 11, 30 x 30 cm, 2018, (c) Doreen Trittel

 

 

Die Ketten meiner Oma, Teil 2, Nr. 7 bis 12, je 30 x 30 cm, 2018, (c) Doreen Trittel

Die Ketten meiner Oma, Teil 2, Nr. 7 bis 12, je 30 x 30 cm, 2018, (c) Doreen Trittel

 

 

Alle Beiträge im Überblick:

Als ich noch echt war… | Einladung
5 Annäherungen an die ‘neue Echtheit’
Ketten – so und so
48 h Neukölln – Mein Rückblick
Die Ketten meiner Oma | Der Ursprung
Die Ketten meiner Oma | Teil 1

 

Foto mit mir und einem Teil meiner Arbeit bei 48-h-Neukölln 2018 von Carla Pohl

Foto mit mir und einem Teil meiner Arbeit bei 48-h-Neukölln 2018 von Carla Pohl

 

Herzlichen Dank, dass Du mich in meinen Vorbereitungen, während und nach der Ausstellung „Als ich noch echt war…“ begleitet und Dich für mein Thema geöffnet hast. Meine Reihe hierzu möchte ich heute hiermit beenden. Neue, interessante Themen und Berichte warten auf Dich, auf uns…

Die Ketten meiner Oma | Teil 1

Die Ketten meiner Oma | Teil 1

„DIe Ketten meiner Oma“, so heißt meine jüngste Serie, die ich in den ersten Monaten diesen Jahres erstellt habe. Nachdem die Bilder nun erstmals beim Kunstfestival 48-h-Neukölln in Berlin zu sehen waren, möchte ich sie Dir hier nicht weiter vorenthalten. Darüber hinaus zeige ich Dir im nächsten Beitrag weitere Bilder aus dieser Serie, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden, denn für unsere Ausstellung „Als ich noch echt war…“ hatte ich eine Auswahl getroffen.

Der Teil 1 umfasst drei Bilder, die mit Porträtfotografien – analoge Handabzüge – meiner geschätzten Künstlerkollegin Carla Pohl im Rahmen unseres Shootings entstanden sind. Der schwarze Karton, der als Hintergrund dient, war ursprünglich als Abfall, dann als Probestücke gedacht. Doch dann sind damit mehr oder weniger zufällig daraus Bilder entstanden. Anders betrachtet, musste ich diese Arbeiten erst umsetzen, um für meine eigentliche Idee bereit zu sein.

 

Die Ketten meiner Oma, Teil 1, Nr. 1 bis 3, 33 x 24 x 4 cm incl. Objektrahmung, 2018, (c) Doreen Trittel

Die Ketten meiner Oma, Teil 1, Nr. 1 bis 3, 33 x 24 x 4 cm incl. Objektrahmung, 2018, (c) Doreen Trittel

 

Auf dem folgenden Foto kannst Du die Fotos in der Ausstellung mit den sehr timmigen Objektrahmen sehen. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Bilderrahmen Manufaktur | Postergalerie Charlottenburg (Link zur Google-Karte). Sie hat mich in dem Prozess von der Idee bis zur finalen Präsentation hilfreich begleitet.

 

Die Ketten meiner Oma, Teil 1, Nr. 3 von 3, 33 x 24 x 4 cm incl. Objektrahmung, 2018, (c) Doreen Trittel

Die Ketten meiner Oma, Teil 1, Nr. 3 von 3, 33 x 24 x 4 cm incl. Objektrahmung, 2018, (c) Doreen Trittel

 

Diese Beiträge sind bereits zu dieser Arbeit erschienen:
Als ich noch echt war… | Einladung
5 Annäherungen an die ‘neue Echtheit’
Ketten – so und so
48 h Neukölln – Mein Rückblick
Die Ketten meiner Oma | Der Ursprung

Es folgt:
Die Ketten meiner Oma | Teil 2

 

 

 

Die Ketten meiner Oma | Der Ursprung

Die Ketten meiner Oma, Fotografie, 2014, (c) Doreen Trittel

Die Ketten meiner Oma, Fotografie, 2014, (c) Doreen Trittel

 

Nun möchte ich Dir die Bilder vorstellen, über die ich in den letzten Wochen schon mehrmals gesprochen und Ausschnitte gezeigt habe. Ich beginne mit dieser Fotografie aus dem Jahre 2014, doch der Ursprung geht weitere Jahre zurück… Schon Jahre bevor diese Fotografie gemacht und gepostet habe, hatte ich den Titel „Die Ketten meiner Oma“ im Sinn… Mehr zu dieser Geschichte kannst Du hier erfahren: Ketten – so und so…

 

Diese Beiträge sind bereits zu dieser Arbeit erschienen:
Als ich noch echt war… | Einladung
5 Annäherungen an die ‘neue Echtheit’
Ketten – so und so
48 h Neukölln – Mein Rückblick

Es werden folgen:
‚Die Ketten meiner Oma | Teil 1‘ und
‚Die Ketten meiner Oma | Teil 2‘.

48 h Neukölln 2018 – Mein Rückblick

48 h Neukölln 2018 – Mein Rückblick

Das legendäre Kunstfestival 48 Stunden Neukölln 2018 liegt nun hinter uns. Bereichert und glücklich, beseelt und zufrieden schaue ich zurück. Ich habe Dir ein paar fotografische Eindrücke von unserer Ausstellung „Als ich noch echt war…“ mitgebracht.

 

LiTE-HAUS Galerie und Projektraum, Neukölln

LiTE-HAUS Galerie und Projektraum, Neukölln

 

Herzlichen Dank an die LiTE-Haus Galerie für die tolle Kooperation und Gastfreundschaft. Wir haben uns mit unseren Arbeiten in den großartigen Räumlichkeiten sehr wohl gefühlt.

 

"Die Ketten meiner Oma" bei 48-h-Neukölln, (c) Doreen Trittel

„Die Ketten meiner Oma“ bei 48-h-Neukölln, (c) Doreen Trittel

 

Aufgrund der aktuellen uneindeutigen Rechtslage rund um den Datenschutz, fallen meine Fotos menschenleer aus. Real hatten wir jedoch viele wunderbare, neugierige und interessierte Besucher.innen. Herzlichen Dank für die inspirierenden Gespräche und Rückmeldungen.

Komm mit durch unsere Ausstellung und werfe mit mir einen Blick auf die Arbeiten meiner Kolleginnen. Worum es dabei geht, kannst Du gern hier nachlesen: 5 Annäherungen an die ’neue Echtheit‘.

 

Polaroids von Carla Pohl & Selbstporträt im Spiegelbild

Polaroids (links) von Carla Pohl & Selbstporträt im Spiegelbild

 

Fotografien an der Wand von Carla Pohl, Installation & LiveAktion von Sabine Küster

Fotografien (an der Wand) von Carla Pohl sowie „Text-Objekt-Installation e(r)go_fluide“, Installation (links) & LiveAktion von Sabine Küster

 

My first Million, Installation & LiveWork, Aino Onia

„My first Million“, Installation & LiveWork von Aino Onia

 

Life Manual, Fotografien von Ana Bathe

„Life Manual“, Fotografien von Ana Bathe

 

Ich freue mich sehr, so wunderbare Künstlerinnen zu kennen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Dankeschön an Ana Bathe, Aino Onia, Carla Pohl und Sabine Küster vom Musenland. Zusammen sind wir Ogledalo.

Hast Du Dich schon gefragt, was das heißt? Ogledalo ist serbisch (und auch bulgarisch, habe ich mir sagen lasen) für Spiegel. Diesen Namen haben wir in Anlehnung an unsere Auseinandersetzung mit dem Festivalthema „Neue Echtheit“ gewählt: Als ich noch echt war… | Einladung

 

Die Ketten meiner Oma, Ausschnitt, (c) Doreen Trittel

Die Ketten meiner Oma, Ausschnitt, (c) Doreen Trittel

 

Im kommenden Beitrag stelle ich Dir meine Serie „Die Ketten meiner Oma“ im Einzelnen vor. Bisher hatte ich ja nur Ausschnitte gezeigt: Ketten – so und so… Bis dahin herzliche Grüße.