Der Abbau | Verbundene Spuren Einblicke Teil 11

Der Abbau | Verbundene Spuren Einblicke Teil 11

 

Die Fäden sind aufgewickelt…

Jetzt werde ich doch etwas wehmütig… 

Dabei stehen schon neue Projekte bevor…

 

Wie sieht der Abbau einer Ausstellung aus? 

In der letzten Folge meiner Video-Reihe nehme ich Dich ein letztes Mal mit in die Dorfkirche Roddahn. Im Anschluss an die Finissage am Nachmittag haben Carla Pohl und ich unsere Ausstellung „Verbundene Spuren“ abgebaut. Dabei hatten wir wieder großartige von Nina A. Schuchardt.

 

Bewusst verabschieden

Der Abbau einer Ausstellung ist immer ein Abschied. Es ist ein Loslassen, das Raum für Neues schafft. Der Abbau einer Ausstellung geht im Vergleich zum Aufbau relativ schnell. Doch auch hier erlebe ich jeden Moment intensiv. Ich möchte mich bewusst verabschieden, ein großartiges Projekt voller Freude und Stolz loslassen. 

Wie verabschiedest Du Dich von ähnlichen Projekten, Themen oder Ereignissen? 

 

Danke von Herzen

 

Danke an Dich und Dich und Euch fürs Schauen, fürs Einlassen, fürs Teilen, fürs Eintauchen, fürs Berühren lassen, für Dein Sein. Herzlichen Dank. 

 

Danke an meine Künstlerin Kollegin Freundin Carla Pohl für unsere konstruktive, bereichernde, erfolgreiche und tief gehende Zusammenarbeit. Danke.

Danke an Nina A. Schuchardt vom Eichhörnchenverlag für alles, Deine Initiierung, Deine Unterstützung, die wunderbare Laudatio und Deine Begleitung. Danke.

Danke an den Arbeitskreis offene Kirche Roddahn e.V. für die Einladung nach Roddahn, für die Unterstützung und Organisation. Danke.

Danke für die Unterstützung an das Land Brandenburg, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, und an die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin. Danke.

Danke an Susanne Haun und M. Franke für die Fotos von der Vernissage. Danke für Euer Kommen und Sein.

Danke für diese großartige, in vielerlei Hinsicht bereichernde und tief gehende Erfahrung. 

 

Danke an Dich und Dich und Euch fürs Lesen und Schauen, fürs Einlassen, fürs Teilen, für Deine Rückmeldung. Danke.

 

Fertig?

Darum geht es in meinem heutigen Impuls, den ich an meine Atelier-Post-Abonnent*innen versende. Mit Blick auf die zurückliegenden Atelier-Postsendungen und den bevorstehenden Collagen-Online-Workshop -- am 27. November 2019, 20.30 Uhr -- gehe ich der Frage nach: Wann ist eigentlich eine Collage fertig?

 

Wie geht es weiter?

Aktuell kannst Du noch bis zum 2. Dezember 2019 meine Installation „Frauen verändern…“ in der Frauenkultur Leipzig in der Ausstellung „Frauen 1989 -- Künstlerinnen* 2019“ sehen:  Frauen verändern | 1. Platz beim Kunstwettbewerb

Es geht weiter mit meiner Video-Interview-Reihe zum 30. Jahr des Mauerfalls. Ich spreche mit Menschen über ihre Erfahrungen zum Thema, egal aus welcher Perspektive. Gleichzeitig befrage ich meine Interviewpartner*innen danach, was sie uns aus ihren Erfahrungen heraus, mit auf den Weg geben können.

Ansonsten lass Dich überraschen. Ich bin selbst gespannt, was sich so tuen und entwickeln wird. 

 


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Die gemeinsame Serie | Verbunden Spuren Einblicke Teil 6

Die gemeinsame Serie | Verbunden Spuren Einblicke Teil 6

Schweigen. Rückzug. Verdrängen. Angst…

Was macht das? 

Erinnerst Du Dich an meinen Beitrag zur 1. Folge der Interview-Reihe mit Einblicken in unsere Ausstellung „Verbunden Spuren“? Da hatte ich von inneren Mauern gesprochen, dass ich diese nur zu gut kenne… Heute möchte ich an dieser Stell weitergehen… Kommst Du mit? 

Schweigen. Rückzug. Sicherheit. Verdrängen. Angst

…Das ist der Nährboden für Mauern, für Mauern im außen, aber auch Mauern in unserem Innern. 

Wie oft habe ich sie verflucht und mich darüber geärgert. Wie oft war ich wütend darauf, hinter diesen Mauern zu sitzen… Doch irgendwann erkannte ich Stück für Stück, dass ich einen Grund hatte, meine eigenen Mauern zu errichten. Unsere Mauern haben ihren tieferen Sinn, der oft weit zurückliegt… Das ist der erste Schritt: Die Mauern wahrnehmen. Die Mauern erkennen. Die Mauern sehen. Die Mauern fühlen.

Wahrnehmen… Annehmen, was ist…

Dem sind Carla Pohl und ich in unserer gemeinsamen Arbeit „Verbundene Spuren“ nachgegangen. Wie? Das erfährst Du in der heutigen Video-Folge meiner Einblicke in unserer Ausstellung. Schauen wir auf eine unserer gemeinsamen Arbeiten, eine Bilder-Serie mit Fotografien von Carla Pohl und farbigen Fäden, Stickereien von mir, Doreen Trittel.

 


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Die kreative Zerstörung

In meiner heutigen Atelier-Post möchte ich Deinen Blick darauf lenken, wie Du die kreative Zerstörung für Dich nutzen kannst. Ja, Du hast richtig gelesen: Zerstörung. Damit beginnen viele meiner Arbeiten.

Über meine Atelier-Post schicke ich Dir zu jeder Folge Anregungen, wie Du selbst ins kreative Tun kommen kannst, wie Dir Deine Kreativität bei verschiedenen Themen der Auseinandersetzung helfen kann. Profitiere von meinem Wissen und vor allem meinen Erfahrungen in der kreativen Arbeit mit Prägungen und Erinnerungen.

Du kannst jederzeit gern hinzu kommen. Ich freue mich auf Dich: Zur Atelier-Post eintragen.

Verpasst? | Video-Reihe „Verbundene Spuren“ 4

Verpasst? | Video-Reihe „Verbundene Spuren“ 4

Machst Du es Dir zu Hause auch gern

…bei Kerzenschein und einem wärmenden Tee mit einer Decke über den Beinen auf dem Sofa oder Sessel gemütlich, während es draußen kälter wird? Dann fehlt doch nur noch ein Buch zum blättern, oder?

Du hast tatsächlich unsere Ausstellung „Verbundene Spuren“ in der Dorfkirche Roddahn verpasst? Dir gehen die Video-Einblicke zu schnell? Du möchtest in Ruhe in die Bilder von Carla Pohl und mir eintauchen können?

Dann habe ich da etwas für Dich

Carla und ich haben im Rahmen der Ausstellung einen Katalog für Dich gestaltet. Er beinhaltet nicht nur unsere gezeigten Collagen und Fotografien sondern auch Texte zu unseren Arbeiten. (Werbung in eigener Sache)

„Verbundene Spuren“

Katalog von Carla Pohl & Doreen Trittel

Edition 300, signiert

Herausgeberin Arbeitskreis offene Kirche Roddahn e.V.

21 x 21 cm, 48 Seiten

19,95 EUR

zzgl. 3,00 EUR Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands
(Versandkosten in andere Länder bitte erfragen.)

Der Katalog ist in einer Auflage von 300 Stück erschienen. Du bekommst ihn von uns Künstlerinnen nummeriert und signiert. 

 

Ein Brief für Dich

Bücher sind nur dicke Briefe an Freunde. 

Jean Paul

 

Dick ist unser Katalog nicht, aber dennoch ein Brief an Dich, eine Einladung… Wenn ich Dir den Katalog schicken darf, schreibe mir doch einfach eine kurze Mail: k o n t a k t {a} h e h o c r a . de

 


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In meiner heutigen Atelier-Post

…geht es um Pausen. Nachdem wir uns gestern mit dem kraftvollen Gefühl Wut beschäftigt haben, gönnen wir uns heute einen Blick auf die Bedeutung von Pausen. Hier kannst Du mit dabei sein und Dich für die Atelier-Post eintragen.

Über meine Atelier-Post schicke ich Dir zu jeder Folge Anregungen, wie Du selbst ins kreative Tun kommen kannst, wie Dir Deine Kreativität bei verschiedenen Themen der Auseinandersetzung helfen kann. Profitiere von meinem Wissen und vor allem meinen Erfahrungen in der kreativen Arbeit mit Prägungen und Erinnerungen.

Die Veränderung beginnt bei uns selbst. Ich freue mich auf Dich.

 

Der Aufbau | Video-Reihe „Verbundene Spuren“ 2

Der Aufbau | Video-Reihe „Verbundene Spuren“ 2

Wie sieht eigentlich so ein Aufbau einer Ausstellung aus?

Wie viel davon ist Planung und wie viel verläuft spontan? Welche Rolle spielt dabei der Ort, an dem die Ausstellung stattfindet?

Wenn Du jetzt neugierig wirst, Dir diese oder ähnliche Fragen schon einmal gestellt hast, dann ist meine 2. Video-Folge heute genau richtig für Dich. Ich habe Dir nämlich ein paar Eindrücke von unserem Aufbau der Ausstellung „Verbunden Spuren“ von Carla Pohl und mir in der Dorfkirche Roddahn mitgebracht. 

Die Dorfkirche

ist -- neben einem ehemaligen alten Gefängnis -- der bisher historisch spannendste Ort, an dem ich meine Kunst präsentieren konnte. Die denkmalgeschützte, spätbarocke Saalkirche wurde um 1798 erbaut. Dass sie in den 90iger Jahren vor dem gänzlichen Verfall gerettet wurde und heute als kulturelle Begegnungsstätte genutzt und belebt wird, verdanken wir dem Engagement der Menschen, die sich im Arbeitskreis offene Kirche Roddahn e.V. organisieren und vielfältige seit der mühevollen Sanierung und Restauration Veranstaltungen durchführen. 

Nina A. Schuchardt, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Verlegerin -- Eichhörnchenverlag -- ist eine der engagierten Dorfbewohnerinnen. Sie hatte uns nach Roddahn eingeladen und mit uns das Ausstellungsprojekt realisiert. Auch beim Aufbau war Nina tatkräftig dabei und es war wunderbar zu erleben, wie so eine Zusammenarbeit tatkräftig wächst und gedeiht, wie wir daraus etwas Bewegendes erschaffen konnten.

Die Erkenntnis

…von Nina am Ende eines langen Aufbautages: Das ist die krasseste Ausstellung hier. 

 


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In der heutigen Atelier-Post

…widmen wir uns der Kreativität an sich. Ich starte den Versuch, Worte zu finden, Worte für das, was Kreativität ist bzw. sein kann. Lass uns auf Dein kreatives Potential schauen. Hier kannst Du mit dabei sein: Für die Atelier-Post eintragen.

Über meine Atelier-Post schicke ich Dir Anregungen, wie Du selbst ins kreative Tun kommen kannst, wie Dir Deine Kreativität bei verschiedenen Themen der Auseinandersetzung helfen kann. Profitiere von meinem Wissen und vor allem meinen Erfahrungen in der kreativen Arbeit mit Prägungen und Erinnerungen. Die Veränderung beginnt bei uns selbst.

 

Los geht’s | Video-Reihe „Verbundene Spuren“ 1

Los geht’s | Video-Reihe „Verbundene Spuren“ 1

Am vergangenen Samstag war der 9. November. In diesem Jahr jährte sich der Mauerfall 1989 zum 30. Mal…

Wie sieht es mit Deinen inneren Mauern aus?

Hast Du sie schon mal wahrgenommen? Sind sie Dir überhaupt bewusst? 

Lange Jahre hatte ich hohe Mauern in mir. Ich saß in meiner inneren Ritterburg, ganz allein… Aber dann begann ich sie Stück für Stück abzutragen. Wie? Mit Hilfe der Kunst. Die kreative Auseinandersetzung mit meinen Prägungen ist zu meiner Berufung geworden. Durch den Umgang mit meiner ostdeutschen Herkunft und meinen Erfahrungen als Kind eine Stasi-Mitarbeiters freue ich mich, dass mein Leben heute um vieles reicher und vor allem auch innerlich freier geworden ist.

Los geht’s

Vor 30 Jahren ist die Berliner Mauer gefallen… Komm mit in unsere Ausstellung „Verbundene Spuren“ von Clara Pohl und mir in der Dorfkirche Roddan. Die Ausstellung ist zwar schon beendet, aber keine Sorge, ich habe Dir da etwas mitgebracht:


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„Verbundene Spuren, Einblicke“

-- eine 11-teilige Video-Reihe  --

  • mit mehr als einen Blick hinter die Kulissen unserer Ausstellung und 
  • mit den Geschichten unserer Kunstwerke. 
Aber nicht nur das.

Die Videos werden von einer wunderbaren Atelier-Post-Reihe begleitet: Wenn Du magst, komm mit auf die komplette Reise und trage Dich gern in meinen E-Mail-Verteiler ein. Ich freue mich auf Dich. Zur Anmeldung einfach auf das Bild klicken:

Über meine Atelier-Post

…schicke ich Dir zu jeder Folge einen Impuls, wie Du selbst ins kreative Tun kommen kannst, wie Dir Deine Kreativität bei der Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen helfen kann. Profitiere von meinem Wissen und vor allem meinen Erfahrungen in der kreativen Arbeit mit Prägungen und Erinnerungen. Die Veränderung beginnt bei uns selbst.

 

Frauen verändern | 1. Platz beim Kunstwettbewerb

Frauen verändern | 1. Platz beim Kunstwettbewerb

Mit zwei Zitaten aus dem Programmentwurf der Fraueninitiative Leipzig im neuen Forum vom 18.10.1989 habe ich mich in meiner textilen Installation „Frauen verändern“ auseinandergesetzt. Und mit dieser Arbeit habe ich beim Kunstwettbewerb der Frauenkultur Leipzig den 1. Platz gewonnen.

Ich bin sehr berührt. Dankeschön an alle Künstlerinnen*, an alle Beteiligte und Organisatorinnen. Es ist mir eine große Ehre, Teil dieser inspirierenden, bewegenden und tief gehenden Ausstellung zu sein.

 

Frauen verändern, textile Installation, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

Frauen verändern, textile Installation, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

 

In meiner Arbeit habe ich mich mit folgenden Zitaten beschäftigt:

„Wir Frauen schauen auf ein Hier und Heute, das gewachsen ist aus einem Gestern, in dem uns Frauen oft genug das öffentliche Wort verboten wurde.“

„Wir wollen lernen, zu diesem Wort für uns und für andere zu finden. Deshalb müssen wir unser Geworden-Sein, unser So-Sein ergründen und uns untereinander verständigen.“

Die Frauenkultur Leipzig hatte im Vorfeld verschiedene Zitate auf Ihre Webseite zur Verfügung gestellt und Künstlerinnen* dazu aufgerufen, sich davon kreativ inspirieren zu lassen. Alle Künstlerinnen* konnten dann untereinander abstimmen und Punkte vergeben (ihr eigenes Werk ausgeschlossen).

Die beiden Zitate oben sprachen mich sofort an. Beinhalten sie auch mein Tun auf mehreren Ebenen. In der Betrachtung der Vergangenheit lerne ich, wie wir zu dem geworden sind, was wir heute sind, verändere ich und finde zu mit, meinem Ursprung, meinem Selbst und damit auch zu meinem Wort. Erinnern & verändern.

 

Frauen verändern, Detail, textile Installation, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

Frauen verändern, Detail, textile Installation, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

 

Frauen verändern, Detail, textile Installation, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

Frauen verändern, Detail, textile Installation, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

 

Ich habe den abwechslungsreichen Abend der Vernissage, die sich musikalisch und erinnernd über die 4 tollen Ausstellungsorte erstreckte, sehr genossen. Eine wunderbare Vielfalt und intensive Umsetzung. Die Ausstellung wurde durch Christine Rietzke und Dietlinde Starke eröffnet. Sie erinnerten sich an ihre Aktivitäten im Zuge der Frauenbewegungen in den Jahren 1989/ 1990 sowie den davon gebliebenen Initiativen. Die Frauenkultur Leipzig ist eine davon. Die Geschichten aus 1989 und deren unglaubliche Aktualität haben mich tief beeindruckt. Musikalisch wurde der Abend von Sylke Jilani, Akkordeon und Stefanie Koch, Klarinette sowie Ingeborg Freytag, Violine getragen.

 

Frauenkultur Leipzig, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

Christine Rietzke (li.) und Dietlinde Starke, Frauenkultur Leipzig, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

 

Frauen verändern, textile Installation, in der Frauenkultur Leipzig, 70x215 cm, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

Frauen verändern, textile Installation, in der Frauenkultur Leipzig, 70×215 cm, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

 

Die Ausstellung kannst Du vom 08.10. bis 02.12.2019 im Soziokulturellen Zentrum Frauenkultur Leipzig und in der Galerie Raum 16 (beide Windscheidstr. 51) sowie in der Feministischen Bibliothek MONAliesA und im Café HdD (beide im Haus der Demokratie | Bernhard-Göring-Str. 152, 04277 Leipzig) sehen.

Die Orte liegen nah beieinander. Schau gern vorbei, wenn Du in Leipzig bist. Künstlerinnen* haben sich in vielfältigen und großartigen Werken mit Zitaten aus Fraueninitiativen und -bewegungen aus den Jahren 1989/1990 kreativ auseinandergesetzt. Beeindruckend und auch erschreckend dabei ist, wie hoch aktuell diese Zitate heute, 30 Jahre später, sind.

 

Frauenkultur Leipzig, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

Frauenkultur Leipzig, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

 

Alle ensprechenden Informationen und auch Fotografien sowie alle beteiligten, großartigen Kunstwerke findest Du auf der Seite der Frauenkultur Leipzig hier. Dort kannst Du auch gern alle veröffentlichten Zitate nachlesen. Sie beschäftigen sich mit einer klaren Sicht auf die Realität oder mit der Suche nach neuen Wegen. Und sie sind, wie schon erwähnt, erschreckend aktuell.

 

Christine Rietzke (li.) & Doreen Trittel, Frauenkultur Leipzig, Foto (c) Christiane Eisler

Preisverleihung: Christine Rietzke (li.) und Doreen Trittel, Ausstellungseröffnung in der Frauenkultur in Leipzig “ Kunstwettbewerb Frauen 1989 – Künstlerinnen* 2019″, (c) Christiane Eisler / transit-Archiv

 

Der Abend hat mich darüber hinaus sehr inspiriert und mir bereichernde Einblicke geschenkt… Folgende Gedanken aus dem Abend habe ich Dir noch mitgebracht:

…mit tun
…mit verantwortlich sein
…mit gestalten
…mit bewegen

 

Die Gefühle von 1989 lassen sich kaum beschreiben…

Das war, als die Wende begann, und wir noch nicht wussten, dass das die Wende war.

Gremien, die zu besetzen waren… Wer Zeit hatte, ging hin…
Ich weiß gar nicht mehr, wie mich die Nachricht erreichte…

 

…etwas Neues finden
…neue Wege gehen
…etwas noch nicht da gewesenes

gemeinsam, menschlich, miteinander

 

Ausstellung "Kunstwettbewerb Frauen 1989-Frauen 2019" der Frauenkultur in Leipzig, 2019, Foto (c) Doreen Trittel, VG-Bild-Kunst

Ausstellung „Kunstwettbewerb Frauen 1989-Frauen 2019“ der Frauenkultur in Leipzig, 2019, Foto (c) Doreen Trittel, VG-Bild-Kunst

 

Mit folgenden Worten aus einer Rede von Christine Rietze, Frauenkultur Leipzig, möchte ich mich für heute verabschieden:

Kunst braucht Öffentlichkeit.
Öffentlichkeit braucht Kunst.
Kunst braucht Kunst von Frauen.

Der Abend der Ausstellungseröffnung klingt weiterhin wunderbar und tief erfüllt nach. Ich freue mich auf meine nächste Reise nach Leipzig.

Danke.

 

Frauen verändern, textile Installation, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

Frauen verändern, textile Installation, in der Frauenkultur Leipzig, 70×215 cm, 2019, (c) Doreen Trittel / VG Bild-Kunst

 

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Angaben zum Beitragsfoto: Preisträgerin Doreen Trittel, Ausstellungseröffnung in der Frauenkultur in Leipzig “ Kunstwettbewerb Frauen 1989 – Künstlerinnen* 2019″, (c) Christiane Eisler / transit-Archiv