von hehocra | Mai 26, 2015 | Blogaktionen, Collagen |
Wieder hüpften die Inspirationsfunken… Das zweite Mal, dass ich jetzt beim Bilder-Pingpong von Lucia mit ihrem Blog Schreibtischwelten und Ghislana mit ihrem Blog Jahreszeitenbriefe mitmache. Dies ist mein Ergebnis:

‚Scherben ganz‘ – Collage, Papier, A4, (c) hehocra
Eine Collage, geklebt, geschnitten, geritzt, gelegt, geschoben… und zum Schluss fotografiert. Ich habe das Ausgangsbild, wie auch schon bei meinem April-Bild, in schwarz-weiß auf einem A4-Blatt zuvor ausgedruckt und draus die Collage gestaltet.
Dies war das Ausgangsbild, das Startfoto, von dem sich alle Mitmachenden inspirieren ließen:

Ich klicke mich dann mal durch die anderen Beiträge: Die Mai-Ergebnisse. Was ich aus dem Augenwinkel schon sehen konnte: Es zeigt sich wieder eine wunderbare kreative Vielfalt.
Vielleicht magst Du ja auch mal – mit Worten, mit Farben, mit Schnipseln oder anderem mehr – mitmachen?
von hehocra | Mai 20, 2015 | Fotografien |
Gute Erinnerungen tragen unser Leben. Aus Japan

Ich bin am Meer!
Ich bin am Meer!
Ich bin tatsächlich am Meer!

Spüre den Sand unter meinen Füßen,
den Wind in meinem Haar,
die Sonne auf meinem Gesicht.
Lasse meine Gedanken
in der Luft schweben,
auf den Wellen reiten,
bis sie am Ufer verebben.

Ich war am Meer!
Ich war tatsächlich am Meer!
(c) hehocra

von hehocra | Mai 17, 2015 | Ostdeutsches, Textiles |
In meinen letzten Beiträgen habe ich mich angeregt durch die Ausstellung „Guter Stoff – Kleidung in der DDR“ meinen textilen Erinnerungen gewidmet. Heute halte ich kurz inne, schaue zurück, gebe einen Überblick und beende damit meine Serie.

Alle Beträge:
Guter Stoff im DDR-Alltag
Eine Weste und eine Stola
Sibylle ist mehr als nur ein Name
Stoff-Erinnerungen: Textile Collagen
Meine Nähmaschine heißt Veritas
Me Made 1989

Warst Du zufällig auch in der Ausstellung? Wie war Dein Eindruck?
Hast Du persönliche Erinnerungen zum Thema Kleidung im DDR-Alltag? Magst Du sie mit mir teilen?

von hehocra | Mai 15, 2015 | Ausstellungen, Ostdeutsches, Textiles |
Bevor ich meine Serie – inspiriert durch die Ausstellung Guter Stoff – Kleidung im DDR-Alltag – abschließe, möchte ich Dir heute noch ein paar Impressionen zeigen und Buchtipps geben.

Die eigene Anfertigung von Kleidung spielte in der Ausstellung zwar eine große Rolle, aber daneben zeigt sie auch interessante Exponate und Entwürfe aus professioneller Hand, von DesignerInnen und SchneiderInnen, und gibt Einblicke hinter die Kulissen.



Das folgende Buch ist zu diesem Thema ähnlich aufbereitet: Interessantes und Wissenswertes verknüpft mit persönlichen Geschichten und Fotografien – Das große DDR-Mode-Buch, herausgegeben von Thomas Kupfermann, erschienen im Eulenspiegel Verlag

Aus meinem Bücherregal möchte ich Dir noch folgende Bücher und Hefte zeigen, die für mich nicht nur früher sondern auch heute immer wieder inspirierend und hilfreich sind. Vielleicht erkennst Du selbst das eine oder andere wieder oder entdeckst es mal im Antiquariat oder in Gebrauchtbörsen.



Im nächsten Beitrag gibt es einen gesamten Überblick und damit dann auch einen Abschluss dieser Serie.
von hehocra | Mai 13, 2015 | Ausstellungen, Ostdeutsches, Textiles |
Weiter geht es in meiner kleinen Beitragsserie, zu der ich durch die Ausstellung Guter Stoff – Kleidung im DDR-Alltag inspiriert wurde. Unter diesem Beitrag findest Du eine Übersicht zu den bisherigen Artikeln.
Heute möchte ich Dir den Me Made Mittwoch vorstellen. Dies ist eine Aktion von Nähnerds, die jede Woche ihr selbst genähtes und im Alltag getragenes Outfit zeigen. Ich selbst habe noch nie mitgemacht, weil ich keine Kleidung mehr nähe, aber dennoch bin ich von dieser Aktion, dem Austausch und dem Gemeinschaftssinn sehr begeistert. Schon seit Jahren lese ich zum Beispiel den Blog von Lucy Nahtzugabe. Sie ist eine der Initiatorinnen des Me Made Mittwoch und realen Treffen unter Nähbegeisterten.
Aber wie komme ich nun von der Ausstellung zum Me Made Mittwoch und was hat das mit mir und meinen Erinnerungen zu tun?
Das verrate ich Dir jetzt: Die folgenden Fotos zeigen mich vor über 25 Jahren. Alle Outfits hatte ich damals selbst genäht bzw. gestrickt. Damit hätte ich sicher beim Me Made Mittwoch mitmachen können. Darüber hinaus hatte ich noch vieles mehr kreiert… Aber wie gesagt, das ist lange her.

Die Jeansjacke und der Jeansrock entstanden zum Beispiel aus alten Jeanshosen. Grundlage für die Jacke war ein Schnittmuster aus einer tschechischen Zeitschrift. Ich habe keine Wort verstanden, aber dennoch war die Zeitschrift sehr inspirierend. Und Schnittmuster funktionieren ja irgendwie auch international.
Die Fotos sind ja leider nun in schwarz-weiß, aber ich könnte Euch alle Farben nennen. Erstaunlich, wie unser Erinnerungsgedächtnis da funktioniert und durch Bilder angeregt wird. Aber das nur am Rande.

Ein Teilbereich der Ausstellung widmet sich der Selbstschneiderei in der DDR. Sich die eigenen Sachen selbst zu nähen spielte für viele eine große Rolle. Mich hat es als Teenager sehr erfüllt, mich auf diesem Feld kreativ auszutoben. Aber ich glaube, im anderen Teil Deutschlands war es in den Achtzigern auch verbreiteter, selbst kreativ zu sein. Oder?


Jedenfalls finde ich es toll, wie viel kreatives Potential wieder aktiv geworden ist und wird.
von hehocra | Mai 11, 2015 | Ausstellungen, Ostdeutsches, Textiles |
In der Ausstellung „Guter Stoff – Kleidung im DDR-Alltag“, über die ich hier und hier schon berichtete, stand auch eine alte Veritas, eine Nähmaschine aus dem Nähmaschinenwerk Wittenberge.

Meine Nähmaschine müsste etwas jünger sein, als die obige. Die Nähmaschine, den Tisch dazu, die Schere und die Kreide sind originale Erinnerungsstücke aus meinen Jugendtagen. Mit vierzehn Jahren, das war Ende der Achtziger hatte ich das große Glück, eine Nähmaschine zu bekommen. Schon bald dreißig Jahre begleitet sie mich durchs Leben, viele Umzüge hat sie überstanden.
26.12.1987, Tagebuch: Nun ist die Bescherung auch schon wieder vorbei. Dieses Jahr ist wohl für mich das schönste Fest geworden. Ich habe eine Nähmaschine bekommen.
Viele Abende und Nächte verbrachte ich davor und sie ratterte, was das Zeug hielt. Auch heute ist sie noch im Einsatz, aber, ich muss zugeben, nicht mehr so heftig wie damals.

Zum Nähmaschinenwerk Wittenberge gibt es sogar eine Website, bei der man noch viel Wissenswertes erfahren und zum Beispiel Bedienungsanleitungen erwerben kann: Veritaslounge.
