Es wird… anders…

Erinnerungen…

Es wird anders, morgen. Morgen wird es anders. Es wird nicht mehr sein, wie gestern, nicht mehr sein, wie heute. Gestern ist vorbei und heute ist das Gestern von morgen. Veränderung. Keine Vorfreude? Nicht ein bisschen? Angst. Doch soll es das wirklich gewesen sein?…Ja, es gibt hier die kleinen, wunderbaren Momente des Glücks. Das ist schön, sie zu erleben, bei allen Herausforderungen, die sich einem stellen. Aber diese wird es auch bei den nächsten Schritten geben. Veränderungen stehen an. Bringen sie Bewegung. Und Bewegung bringt uns voran. Öffnen sich neue Möglichkeiten, neue Sichtweisen. Kommt auch hier das Glück, wenn auch zunächst klein um die Ecke, lächelt, wird größer, umarmt uns… Wenn dies sein darf, zugelassen wird. HINAUS INS LEBEN! So viele Schritte sind schon gemacht, viele vor und einige zurück, doch letztendlich immer nach vorne. Weiter gehen. Vorwärts. Mit der Veränderung tanzen, beschwingt. Zulassen.

geschrieben im März 2012

In netter Gesellschaft

Ich habe ihn gelesen, den Katzen-Roman – Ich und ein Katzen-Roman – und ich muss sagen, mein Gedicht befindet sich in sehr netter Gesellschaft. Denn da sind Nora, die Hauptdarstellerin, Autorin und neu in Cadgwith, ihr Nachbar Phil, Kameramann, und Schmuggler, der kleine Kater, dem Nora nicht nur ein Mal das Leben rettet.

Nora reist nach Cornwall, um im Haus ihres Freundes Paul zur Ruhe zu kommen. Dort möchte sie sich von der Pflege ihrer Mutter erholen und deren Tod verarbeiten. Außerdem hat sie die Abgabe ihres Manuskripts schon mehrere Male verschoben. Nun muss sie es endlich beenden und den Krimi fertig schreiben.

Das Buch ist genau die passende Lektüre für den Urlaub, für Cornwall-Fans und für KatzenfreundInnen. Auch wer einen Blick hinter die Kulissen der kreativen und strukturierten Arbeit einer Autorin gewinnen möchte, kommt auf seine Kosten. Hermien Stellmacher lässt uns an dem Blick ihrer Hauptdarstellerin, mit dem sie durch den Tag geht und wie die Beobachtungen in ihrem Krimi verarbeitet werden, teilnehmen.

Und noch etwas in eigener Sache: Hach, und auf der Seite mit den Danksagungen steht mein Name. Ich bin immer noch ganz hin und weg. heute leben – das Gedicht, das Hermien Stellmacher in meinem Blog einst fand und das nun Teil ihres Romanes ist. Aber welche Rolle diese Zeilen im Roman spielen und in welchem Zusammenhang sie stehen, das musst Du schon selbst herausfinden: Also kaufen oder schenken lassen, gemütliches Plätzchen finden und lesen.

Bilder-Pingpong 0715: Collage und andere Experimente

Also dieses Mal habe ich echt gebrütet… Irgendwie ging es mir diesen Monat nicht so leicht von der Hand, aus dem vorgegebenen Foto etwas zu gestalten. Ich war schon kurz davor, von meinem üblichen Weg, eine analoge Collage zu machen, abzuweichen. Aber dann… Hier ist mein Ergebnis:

Paar auf der Bank

Ich habe das Ausgangsbild wieder in sw ausdrucken lassen, anschließend das Paar samt Bank herausgeschnitten (mit dem Kutter) und in ein anderes Bild geklebt. Ausgangsbild der monatlichen Blogaktion von Lucia und Ghislana beim Bilder-Pingpong war dieses Paar an der Ostsee:

Paar auf der Bank

Bevor das Paar vor der blauen Häuserkulisse oben landete, hatte es einige Experimente über sich ergehen zu lassen. Ich habe sie teilweise dokumentiert:

Paar auf der Bank

Paar auf der Bank

Paar auf der Bank

Paar auf der Bank

Ich glaube ja, mir fiel es dieses Mal so schwer, weil die beiden dort auf ihrer Bank mit Blick auf die Ostsee schon perfekt saßen. Sie dort herauszuholen war gar nicht so einfach.

Paar auf der Bank

Dies sind die Ergebnisse der anderen: Wieder eine schöne bunte Galerie.

Ich und ein Katzen-Roman?

Ja, wer mich kennt, weiß, dass ich es mit Katzen nicht so habe; im Grunde mit keinem Haustier so richtig wirklich. Aber ich lese trotzdem gerade diesen Roman, dessen Titel schon verrät, dass eine Katze eine Rolle spielen wird: Cottage mit Kater. Das Buch ist von der Schriftstellerin Hermien Stellmacher und vor wenigen Wochen als insel taschenbuch erschienen.

Ein beschwingter Cornwall-Roman über einen Neuanfang und eine anhängliche Katze. Schwere Zeiten für die Krimiautorin Nora: die Mutter gestorben, der Lebensgefährte auf und davon. Da kommt ihr die Einladung in ein Cottage an der Küste Cornwalls gerade recht. Endlich alles hinter sich lassen, Spaziergänge durch leuchtend bunte Blumenwiesen, Sonnenuntergänge am Strand und in Ruhe schreiben – wunderbare Aussichten! Doch… (Ausschnitt aus der Buchbeschreibung von Suhrkamp / Insel)

Wenn ich jetzt selbst noch nichts zum Roman schreiben kann, so möchte ich dennoch kurz erwähnen, warum ich gerade diesen Roman jetzt lese. Vor über einem Jahr hatte ich das große Vergnügen, Hermien Stellmacher bei einer Lesung ihrer Kinderbücher kennenzulernen, und wir hatten die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und das Gefühl zu haben, wir könnten nahtlos daran anknüpfen.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte ich hier in meinem Blog ein Gedicht, dass nun auch in Hermien Stellmachers neuestem Roman zu lesen ist. Früher, ganz früher hatte ich mal davon geträumt, selbst Romane schreiben zu können. Daraus ist nichts geworden und inzwischen habe ich andere Träume. Aber ich bin schon sehr stolz, dass ich nun bei der Entstehung eines Romanes irgendwie mitwirken konnte.

Entschuldige bitte, aber ich gehe dann mal weiterlesen…

Kein Anschluss unter dieser Nummer (Collage)

Kein Anschluss...

Kein Anschluss unter dieser Nummer; Collage, Papier, (c) hehocra

Die obige Collage entstand wieder im Rahmen einer der kreativen Collagen-Abende unter der Leitung von Volker Noth. Grundlage war hier ein Bild, was alle Kursteilnehmerinnen bekamen und jede daraus ihre eigene Collage gestaltete; eine herrliche und faszinierende Vielfalt.

Ähnlich funktioniert die monatliche Blogaktion von Lucia und Ghislana beim Bilder-Pingpong. Im Juli brüten alle, die Lust haben, über dieses Bild. Vielleicht hast Du ja eine Idee? Dann mach doch noch mit.

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ps: Muss ich jemandem erklären, dass das Rote da oben ein Telefonhörer ist? Ich meine ja nur. Wann habt Ihr das letzte Mal mit einem solchen Hörer telefoniert? Ich kann mich gar nicht mehr erinnern. Oder gehörst Du schon zur Generation derer, die diese Hörer nur von Bildern oder aus dem Museum kennen?

Gastfreundschaft genießen

Das Buch Als Mutter bin ich nicht genug von der türkischen Schriftstellerin Elif Shafak und meine Erinnerungen, die ich damit verbinde, dürfen heute die Gastfreundschaft im Blog Ohfamoos genießen. Mein Beitrag fühlt sich dort, wo der alltägliche Wahnsinn geliebt und über beeindruckende Menschen und Projekte geschrieben wird, sehr wohl. Vielen Dank.

Wie viele Frauen hast Du in Dir?

Buch: Als Mutter bin ich nicht genug

Elke von Ohfamoos schrieb kürzlich hier in meinem Atelier von ihren Erinnerungen, die sie mit einem Kissen verbindet: Die Erinnerung kam mir beim Waschen.