aus meinem Archiv, von irgendwann, vor vielen Jahren geschrieben:

schreiben ohne abzusetzen schreiben ohne punkt und komma schreiben von was schreiben worüber spüre ich den drang zu schreiben doch finde ich keine worte finde ich keine sätze finde ich keine zeilen hänge ich in meinen gedanken blicke dabei aus dem fenster ins grau melancholisch wehmütig schaue ich hinaus denke ich an vergangene zeiten an einem anderen ort wo heute die sonne lachend scheint freunde fliegt eine möwe hoch am himmel trotzt sie dem grau trotzt sie dem regen bewundernswert folgen meine augen ihrem gleitenden flug fort ist sie erblicke ich eine taube hoch oben auf dem turm zusammengekauert um sich vor den kalten temperaturen zu schützen trotzt sie dem trüben wetter beobachtet sie das geschehen der stadt das eifrige treiben der menschen breitet sie ihre flügel aus erhebt sich in die lüfte fliegt mit dem wind und meine gedanken folgen ihr…

(c) Doreen Trittel

Liegt das weiße Blatt oder steht der weiße Bildschirm auch manchmal ratlos vor Dir und die ersten Worte wollen sich nicht finden lassen, nicht darauf Platz nehmen? Dann tut es einfach gut, das Weiß ohne Ziel, ohne den inneren Zensor zu füllen. Schreiben, schreiben, ohne Punkt und Komma, was Dir in den Sinn kommt, was Du um Dich herum beobachtest. So füllen sich die Zeilen und die Leere gähnt nicht mehr. Das Schreiben kommt in den Fluss… Viel Freude dabei.

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