von hehocra | Juli 5, 2017 | Ausstellungen, Installationen |
Die Installation mit dem Titel „Schießen für den Frieden, Teil 1 und Teil 2“ habe ich bei 48-h-Neukölln 2017 erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Heute möchte ich sie Dir gern auch hier vorstellen. Der erste Teil der Installation zeigt meine Erinnerungen und meine heutige Sicht auf meine Erfahrungen als Kind in der DDR, auf die Militarisierung einer Gesellschaft von Kindesbeinen an. Der zweite Teil steht für die Veränderung im Umgang mit den Schatten der Vergangenheit.

Schießen für den Frieden, Teil 1, Installation, ca. 80 x 80 cm, 2017, (c) Doreen Trittel

Schießen für den Frieden, Teil 2, Installation, je 15 x 16 cm, 2017, (c) Doreen Trittel
Die Schwarz-weiß Fotografien der Installation, Teil 1 von Doreen Trittel zeigen ein Kind in den 80igern. Es sind private Fotografien, wie sie aus vielen Fotoalben sein können. Daneben prangen Kugelfangkästen aus Metall. Im Allgemeinen dienen sie beim Schießen als Halterung für Zielscheiben und als Auffangmöglichkeit für abgeschossene Kugeln. In diesen Kugelfangkästen sind originale Zielscheiben mit Einschusslöchern. Sie stammen von diesem Kind. Handgranaten- und Wurfgranatenweitwurf gehören als sportliche Disziplinen in den Schulunterricht. Manöverübungen fördern den Wettkampf und Zusammenhalt der Kinder: Im Ferienlager antreten, im Gleichschritt marschieren und singen, durch den Sand robben, über Sturmwände klettern und mit dem Luftgewehr schießen. Doreen Trittel ist in der DDR geboren. Sie wächst als Stasikind in einem System auf, das für sich die alleinige Wahrheit und das Recht in Anspruch nahm, und in dem der Kampf für Frieden und Sozialismus propagiert wird.
Über 25 Jahre sind seit dem Ende der DDR vergangen. Doch Doreen Trittel hat sich für die Auseinandersetzung und Veränderung entschieden. Im 2. Teil der Installation wendet sie sich den Zielscheiben zu und gestaltet sie mit kreativen Mitteln. Hierfür verwendet sie teilweise auch alten Materialien, wie hier aus dem Nähkasten der Oma. Dabei lässt sie die Schatten der Vergangenheit mitspielen, die dadurch eine neue Form des Ausdrucks und Wege der Wandlung erfahren. Gleichzeitig fließen aktuelle gesellschaftliche Strömungen mit ein. In der Ausstellung ist ein Teil aus diesem Werk zu sehen, das inzwischen mehrere Zielscheiben zählt und weiter wächst.
Diesen Text hast Du vielleicht hier in der Vorschau schon einmal gelesen. Heute gibt es ihn mit den Bildern der Installation hier im direkten Zusammenhang. Und noch ein paar Infos zum Entstehungsprozess: Die Kombination der Zielscheiben mit den Kinderfotos entstand Ende letzten Jahres. Für 48-h-Neukölln habe ich an der Präsentation gearbeitet und mir fielen die Kugelfangkästen ein. Bei meinen Recherchen stieß ich auf die neuen Zielscheiben, die ich dann begann, auf verschiedenen Wegen zu einzelnen dreier Serien zu bearbeiten. Für die Ausstellung wählte ich die obige Serie aus.

…im Gespräch, 48-h-Neukölln, Ausstellung, (c) hehocra

Besucher.innen, 48-h-Neukölln, Ausstellung, (c) hehocra
Viele, sehr interessante Gespräche habe ich führen dürfen, die mich unglaublich bereichert haben und für die ich sehr dankbar bin. Sie zeigen mir, dass dieses Thema die Menschen auf vielen Ebenen und über die Landesgrenzen hinaus beschäftigt und zum Nachdenken anregt. Dass ich dazu mit meinen Arbeiten einen Beitrag leisten kann, dass macht mich glücklich.
Auch wenn sich diese Arbeit aus der Vergangenheit heraus entstanden ist, wirft sie doch aktuelle Fragen auf: Wie ist unser Verhältnis zu Waffen? Sind wir bereit, eine Waffe in die Hand zu nehmen? Worauf zielen wir? Wie ist unser Umgang mit Waffen? Wann ist Schießen Sport? Wann wird es zum Mord? Ein Wettkampf? Welche Macht üben Waffen aus? In welch einer Gesellschaft leben wir heute? Wie sind unsere individuellen Erfahrungen im Umgang mit Waffen? Fühle ich mich sicherer, wenn ich eine Waffe besitze?… Schießen für den Frieden, eine Losung, die auch heute noch gerufen wird. Ein Paradoxon, wie ich finde.

Schießen für den Frieden, Teil 2, Details, Installation, 14 x 14 cm, 2017, (c) Doreen Trittel

Schießen für den Frieden, Teil 2, Details, Installation, 14 x 14 cm, 2017, (c) Doreen Trittel

Schießen für den Frieden, Teil 2, Details, Installation, 14 x 14 cm, 2017, (c) Doreen Trittel

Schießen für den Frieden, Teil 1, Installation, ca. 80 x 80 cm, 2017, (c) Doreen Trittel
Wie sind Deine Ansichten? Was lösen diese Arbeit und meine Worte dazu bei Dir aus?
ps: Im nächsten Beitrag werfen wir einen Blick auf die Arbeiten meiner Künstlerkolleg.innen.
von hehocra | Juli 3, 2017 | Ausstellungen, Installationen |
Für alle diejenigen, die nicht beim Kunstfestival 48-h-Neukölln im Juni 2017 dabei waren, möchte ich nun zurückblicken und meine Eindrücke mit Euch teilen. Wir hatten in der Ausstellung „Textur in den Schatten sehen“ unserer Künstlergruppe „Kontrapunkt“ viele interessierte Besucher.innen. Ich persönlich habe viele spannende und vor allem sehr bereichernde Gespräche führen können. Dafür bin ich sehr dankbar.
In diesem Beitrag versuche ich, Dir etwas von der Stimmung dieser drei Tage zu vermitteln. Im darauf folgenden Beitrag möchte ich Dir meine Arbeit „Schießen für den Frieden, Teil 1 und Teil 2“ vorstellen, die ich in der Ausstellung erstmalig präsentiert und hier im Blog bisher nur in Ausschnitten gezeigt habe. Im dritten Beitrag folgen die ausgestellten Werke meiner Künstlerkolleg.innen. Da ich momentan gesundheitlich angeschlagen bin, halte ich mich mit vielen Worten einfach mal zurück. Aber Bilder sagen ja bekanntlich oft mehr als tausend Worte. In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Freude beim Schauen, auch bei den nächsten Beiträgen mit noch mehr Fotos.

Herzlich Willkommen, 48-h-Neukölln 2017, (c) hehocra

Mit Besucher.innen im Gespräch, 48-h-Neukölln 2017, (c) hehocra

Besucherin vor der Arbeit von Doreen Trittel, 48-h-Neukölln 2017, (c) Christian Appl

48-h-Neukölln 2017, im Hintergrund Arbeiten von Eva Gjaltema, (c) hehocra

Herz-Geschenk einer Besucherin #dankbar, 48-h-Neukölln 2017, (c) hehocra

viele interessierte Besucher.innen #überwältigend, 48-h-Neukölln 2017, (c) hehocra

Fünf Künstler.innen der Künstlergruppe „Kontrapunkt“, 48-h-Neukölln 2017, (c) Carola Muysers
v.l.n.r.: Ivano Pellechia, Ana Bathe, Aino Onia, Doreen Trittel, Peter Ehrentraut
***
Textur in den Schatten sehen
Festivalbeitrag bei 48-h-Neukölln 2017 vom 23. bis 25. Juni 2017
Gruppenausstellung der Künstlergruppe „Kontrapunkt“ mit Arbeiten von:
Ana Bathe | Peter Ehrentraut | Aino Onia | Eva Gjaltema | Ivano Pellecchia | Doreen Trittel
Da scheint etwas nicht stimmig. Da ist etwas… Die Künstler.innen der Gruppe „Kontrapunkt“ lenken den Blick ausgehend von eigenen Schatten auf gesellschaftsrelevante und politische Schatten. Im Licht der Begegnung geben sie den Schatten eine Textur.
Kontrapunkt – das sind 6 Künstler.innen aus 6 verschiedenen Ländern mit eigenen Erfahrungen und Ausdrucksformen: Fotografie, Installation, Malerei, Texte. Sie machen sich auf den Weg zu ihren Schatten und begeben sich mutig und neugierig in dunkle Räume. In unterschiedlichen, künstlerischen Ausdrucksformen schaffen die Künstler.innen eine Veränderung. Sie stellen die Schatten ins Rampenlicht.
Ort: Das Labor, Fuldastr. 56, 12043 Berlin, Donau-Nord-Kiez (DON)
***
Wie schon angekündigt, in den folgenden Beiträgen gibt es weitere Informationen und vor allem weitere fotografische Eindrücke von diesem großartigen Event.
Diese Beiträge aus der Vorbereitung könnten Dich auch interessieren: Die Qual der Wahl: Welche Zielscheibe? / Schießen für den Frieden – ein Vorgeschmack / https://hehocra.de/einladung-textur-in-den-schatten-sehen/
von hehocra | Juni 21, 2017 | Installationen |
Ja, welche von den vielen Zielscheiben nehme ich nun als Teil 2 meiner Arbeit Schießen für den Frieden mit zu unserer Gruppenausstellung Textur in den Schatten sehen beim Kunstfestival 48-h-Neukölln?
Im vergangenen Herbst kam mir die Idee für die Arbeit mit dem Titel „Schießen für den Frieden“. In meinem kleinen persönlichen Fundus entdeckte ich die alten Zielscheiben, die ich als Kind selbst geschossen hatte. Auf der Suche nach einer entsprechenden Präsentation zur Vorbereitung auf das Kunstfestival 48-h-Neukölln am Anfang diesen Jahres stieß ich bei meinen Recherchen auch auf neue Zielscheiben, die man in einem Paket von mehreren Stück kaufen konnte. Ein paar Tage später kamen sie mit der Post und da lagen sie nun, neue Ideen blühten auf. Dies war der Beginn von Teil 2, der die Veränderung im mehrdeutigen Sinne einläutete. Eine Zielscheibe nach der anderen nahm ich in die Hände und begann sie in jeweils kleinen 3er Serien zu bearbeiten. Mal bunt, mal dunkel, mal leicht gängig, mal schwer mitten in der Nacht, mal mit einem Augenzwinkern und mal wütend… Inzwischen sind es über sechzig Zielscheiben, über zwanzig kleine Serien, die ich zweckentfremdet und kreativ bearbeitet habe.

Schießen für den Frieden, Teil 2, Installation, Auswahl, (c) Doreen Trittel
Nun habe ich die Qual der Wahl: Welche von diesen Zielscheiben werde ich in der Ausstellung zeigen? Ich muss mich für eine, vielleicht drei, entscheiden. Bisher habe ich immer gedacht, ich mache das vor Ort. Aber um es mir dort nicht noch schwerer zu machen, ich werde wohl eine Vorauswahl treffen und daraus dann in der Galerie eine bzw. drei dann tatsächlich hängen. Ich weiß es selbst noch nicht. Aufregend. Die Spannung steigt – und wenn ich ehrlich bin, auch ein wenig die Nervosität. Ich werde auf alle Fälle berichten.
Wenn Du noch einmal nachlesen möchtest, was es mit Teil 1 und Teil 2 genauer auf sich hat, dann schau einfach mal hier: Schießen für den Frieden – ein Vorgeschmack.
Du und Deine Freunde sind herzlich zu unserer Ausstellung Textur in den Schatten sehen eingeladen. Wir freuen uns auf Dich, auf Euch – am kommenden Wochenende!

Noch sind die Vorhänge geschlossen: Das Labor, Fuldastr. 56, Berlin (Nähe Rathaus Neukölln)
von hehocra | Juni 15, 2017 | Ausstellungen, Installationen |
In der kommenden Ausstellung Textur in den Schatten sehen werde ich eine weitere Arbeit aus meiner Werkgruppe, die sich mit meiner ostdeutschen Herkunft und meinen Erfahrungen als Stasikind beschäftigt, präsentieren. Sie trägt den Titel „Schießen für den Frieden“ und besteht aus zwei Teilen. Die erste Installation zeigt meine Erinnerungen und meine heutige Sicht darauf. Der zweite Teil steht für die Veränderung im Umgang mit den Schatten der Vergangenheit. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Schießen für den Frieden, Teil I, Vorschau, Installation, 2017, (c) Doreen Trittel
Die Schwarz-weiß Fotografien der Installation, Teil 1 von Doreen Trittel zeigen ein Kind in den 80igern. Es sind private Fotografien, wie sie aus vielen Fotoalben sein können. Daneben prangen Kugelfangkästen aus Metall. Im Allgemeinen dienen sie beim Schießen als Halterung für Zielscheiben und als Auffangmöglichkeit für abgeschossene Kugeln. In diesen Kugelfangkästen sind originale Zielscheiben mit Einschusslöchern. Sie stammen von diesem Kind. Handgranaten- und Wurfgranatenweitwurf gehören als sportliche Disziplinen in den Schulunterricht. Manöverübungen fördern den Wettkampf und Zusammenhalt der Kinder: Im Ferienlager antreten, im Gleichschritt marschieren und singen, durch den Sand robben, über Sturmwände klettern und mit dem Luftgewehr schießen. Doreen Trittel ist in der DDR geboren. Sie wächst als Stasikind in einem System auf, das für sich die alleinige Wahrheit und das Recht in Anspruch nahm, und in dem der Kampf für Frieden und Sozialismus propagiert wird.
Über 25 Jahre sind seit dem Ende der DDR vergangen. Doch Doreen Trittel hat sich für die Auseinandersetzung und Veränderung entschieden. Im 2. Teil der Installation wendet sie sich den Zielscheiben zu und gestaltet sie mit kreativen Mitteln. Dabei lässt sie die Schatten der Vergangenheit mitspielen, die dadurch eine neue Form des Ausdrucks und Wege der Wandlung erfahren. Gleichzeitig fließen aktuelle gesellschaftliche Strömungen mit ein. In der Ausstellung ist ein Teil aus diesem Werk zu sehen, das inzwischen mehrere Zielscheiben zählt und weiter wächst.

Zielscheibe, 14×14 cm, 2017, (c) hehocra
Dies könnte Dich auch interessieren: In diesem Beitrag Salve zum Gruß mit Zielscheiben hatte ich vor einigen Monaten einen kleinen Einblick in den Entstehungsprozess gegeben und Gedanken dazu ausgetauscht. Rund um dieses Thema ist auch eine Collagen-Serie entstanden, die Du auf meiner Website bereits finden kannst: Was für ein Spiel? Nach der Ausstellung werden beide Teile dieser Arbeit „Schießen für den Frieden“ auf der Website zu sehen sein. Auch werde ich hier im Blog und in den Social-Media-Kanälen von der Ausstellung unserer Künstlergruppe „Kontrapunkt“ berichten.
Aber ich freue mich, wenn Du die Gelegenheit hast und nutzen kannst, uns persönlich zu besuchen und die Ausstellung anzuschauen. Ich bin selbst schon auf die Werke der anderen gespannt. Der Großteil der Werke war bisher noch nicht zu sehen und wird im Rahmen des Themas Schatten beim Kunstfestival 48-h-Neukölln erstmals zu sehen sein. Also ein Highlight, das Du nicht verpassen solltest.
Textur in den Schatten sehen
Ausstellung der Künstlergruppe „Kontrapunkt“, alle Informationen hier
Ort: Das Labor, Fuldastr. 56, 12043 Berlin, Donau-Nord-Kiez (DON), barrierefrei
Öffnungszeiten: Freitag 19:00 bis 23:00 Uhr, Samstag 14:00 bis 22:00 Uhr, Sonntag 14:00 bis 19:00 Uhr
ps: Die Zielscheibe mit den Blüten und Perlen kommt Dir vielleicht schon bekannt vor, von hier: Über mich.
von hehocra | Juni 6, 2017 | Ausstellungen |
Es ist wieder soweit. Die nächste Ausstellung steht vor der Tür. Du bist herzlich eingeladen. Wir, die Künstlergruppe „Kontrapunkt“ freuen uns auf Dich!
***********
Textur in den Schatten sehen
Festivalbeitrag bei 48-h-Neukölln 2017 vom 23. bis 25. Juni 2017
Gruppenausstellung der Künstlergruppe „Kontrapunkt“ mit Arbeiten von:
Ana Bathe | Peter Ehrentraut | Aino Onia | Eva Gjaltema | Ivano Pellecchia | Doreen Trittel
Da scheint etwas nicht stimmig. Da ist etwas… Die Künstler.innen der Gruppe „Kontrapunkt“ lenken den Blick ausgehend von eigenen Schatten auf gesellschaftsrelevante und politische Schatten. Im Licht der Begegnung geben sie den Schatten eine Textur.
Kontrapunkt – das sind 6 Künstler.innen aus 6 verschiedenen Ländern mit eigenen Erfahrungen und Ausdrucksformen: Fotografie, Installation, Malerei, Texte. Sie machen sich auf den Weg zu ihren Schatten und begeben sich mutig und neugierig in dunkle Räume. In unterschiedlichen, künstlerischen Ausdrucksformen schaffen die Künstler.innen eine Veränderung. Sie stellen die Schatten ins Rampenlicht.
Lesungen: Freitag 20.00, Samstag 19.00 und Sonntag 18.00 Uhr
Ort: Das Labor, Fuldastr. 56, 12043 Berlin, Donau-Nord-Kiez (DON), barrierefrei
Öffnungszeiten: Freitag 19:00 bis 23:00 Uhr, Samstag 14:00 bis 22:00 Uhr, Sonntag 14:00 bis 19:00 Uhr
***********
Wir freuen uns, dass wir bei diesem großartigen Kunst-Festival dabei sind! Wir freuen uns auf Deinen Besuch!
Alle Informationen und das gesamte Programm findest Du hier: 48-Stunden-Neukölln

von hehocra | Mai 30, 2017 | Blogaktionen |
Frei nach dem Motto „Alles neu macht der Mai.“ habe ich die Inhalte meiner Website in den letzten Wochen überarbeitet. Jetzt spiegelt sie auch meine künstlerischen Entwicklungen der vergangenen Monate wider. Vieles hat sich getan und entwickelt, manches musste noch wachsen und reifen. Sicher kommt Dir das ein oder andere Bild auch noch bekannt vor. Nicht alles ist neu. So wie ich mich weiterentwickelt habe, brauchte die Website auch hier und da Veränderungen. Nicht mehr stimmiges habe ich losgelassen, neuere Arbeiten sind hinzugekommen. Wenn Du gleich mal stöbern möchtest: www.hehocra.de Ansonsten gebe ich Dir in diesem Beitrag gern einen kleinen Vorgeschmack.
Zunächst ist da die Seite Über hehocra. Hier erfährst Du mehr zu mir als Künstlerin und meinem Atelier hehocra. Angestoßen durch die Teilnahme am ETBK.Erfolgsteam Bildende Künste habe ich mich intensiv mit den Fragen auseinandergesetzt: Wer bin ich als Künstlerin? Was kann ich für Dich tun? Was ist mein Antrieb?
Dabei hat sich in meiner Arbeit mit Erinnerungen und Veränderung ein wesentlicher Schwerpunkt herausgebildet. In Collagen, Installationen und Fotografien beschäftige ich mich mit meiner ostdeutschen Herkunft und meinen Erfahrungen als Stasikind. Aus dieser Themengruppe stammt auch die folgende Collage. Mehr Bilder aus dieser Serie und weitere Arbeiten findest Du in der Rubrik: Ostdeutsche und Stasikind.

Was für ein Spiel?, Collage, 7/7, 29 x 29 cm, 2017, (c) hehocra
Aber nicht nur diese Phase meines Lebens beschäftigt mich. Alles, was aus dem Meer der Erinnerungen zu etwas Verändertem oder gar Neuem erwächst, berührt mich. Dabei fasziniert mich der Veränderungsprozess von der Vergangenheit, über die Gegenwart, hin zur Zukunft. In der Rubrik Das Leben ist Veränderung findest Du unter anderem diese Arbeit mit einer Fotografie, mit Worten und Transparentpapier.

schweigen (1), Collage, mit Pergament, 28 x 29 cm, 2016, (c) hehocra
Wer mich kennt, weiß, dass ich die Vielfalt liebe und dass ich nicht alles in Schubladen packen und auch selbst dort nicht landen möchte. Daher gibt es noch den Bereich Einzelne Werke und Serien, in dem Du verschiedene Arbeiten, aktuell hauptsächlich Collagen, zu unterschiedlichen Themen finden kannst.

Frühling oder Transformation, Collage, Papier, 29 x 16 cm, 2015, (c) hehocra
Noch ein kleiner Tipp: Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für das Kunstfestival 48-h-Neukölln vom 23. bis 25. Juni 2017 in Berlin. Dort werde ich mit der Künstlergruppe Kontrapunkt mit einer Ausstellung vertreten sein: Aktuelles. Weitere Informationen folgen bald.
Wie geht es weiter? Als nächstes möchte ich meinem Blog auch eine Frischkur verpassen. Die Kategorien werden sich verändern. Und ich habe die Idee, Dir meine Werke, insbesondere die neuen, im Blog in eigenen Beiträgen genauer vorzustellen. Ich möchte Dir die Geschichten dahinter erzählen und weitere Informationen geben. Aber dazu dann zu gegebener Zeit mehr.
Aber nun viel Spaß beim Stöbern. Ich freue mich auf Deine Sicht, Deine Anregungen, Fragen und Hinweise gern in den Kommentaren oder über eine direkte Nachricht. Das wäre toll!

Selbstporträt/ Selfie, (c) hehocra
Herzlichen Dank und sonnige Grüße, Doreen