Vom Persönlichen zum Universellen… – Interview

Vom Persönlichen zum Universellen… – Interview

’Untitled’, Sehnzucht, 2015, (c) Eva Gjaltema

 

Die Arbeiten der Künstlerin Eva Gjaltema sind nicht nur sehr persönlich, sondern strahlen auch eine eigene Sensibilität und Melancholie aus. Eva lebt und arbeitet seit mehreren Jahren in Berlin. Ursprünglich kommt sie aus den Niederlanden. Ihre Spezialität sind Polaroids und Fotocollagen.

Manchen meiner Leser*innen ist die Künstlerin nicht unbekannt. Das erste Mal sind wir uns im Frühjahr 2016 in der Gruppenausstellung begegnet, in der wir beide vertreten waren. Später lernten wir uns im Rahmen des „ETBK.Erfolgsteam Bildende Künste“ kennen und haben intensiv zusammengearbeitet. Es folgten weitere Ausstellungen. Ein ganz besonderes und sehr bereicherndes Erlebnis war die Ausstellung „Macht der Erinnerung“, als wir uns eine dunkle, graue Zelle im ehemaligen Frauengefängnis teilten. Daran denke ich sehr gern zurück. 

 

‚Untitled’, Sehnzucht, 2015, (c) Eva Gjaltema

‚Untitled’, Sehnzucht, 2015, (c) Eva Gjaltema

 

Aber nun zurück in die Gegenwart. Liebe Eva, danke, dass Du Dir heute Zeit für meine neugierigen Fragen nimmst. Ich steige gleich mal persönlich ein: Was ist für Dich der Reiz am Persönlichen, am Autobiografischen in der Kunst? Gibt es für Dich eine Grenze zum Privaten?

Über 18 Jahre fotografiere ich meine Umgebung. Ich habe am Anfang wirklich alles fotografiert, was mich persönlich interessiert hat, viel Straßenfotografie und Porträts und alles noch analog. Ich habe dann während meines Studiums ‚Dokumentar Fotografie’ an der Kunsthochschule festgestellt, dass ich nur große Aussagen über mich selbst machen kann und nicht über Andere. Ich glaube nicht an objektive Berichterstattung. Ich habe dann als Abschlussarbeit mein erstes großes autobiografisches Projekt präsentiert. Ich habe mich endlich getraut, eine Installation über meine Kindheitserinnerungen zu machen, und dabei festgestellt, dass ich mit dem Persönlichen authentisch sein kann.

Klar gibt es immer Grenzen zum Privaten. Ich mag z B. keine Selbstporträts machen. Ich definiere mich selbst in meiner Umgebung. Ich finde es wichtig, ehrlich und offen sein zu können, und nutze die Fotografie als Medium, um Sachen zu verstehen und zu verarbeiten. Ich möchte niemanden direkt verletzen, aber manchmal wenn man offen ist, werden eventuell Grenzen von anderen übergangen, aber ich übernehme die komplette Verantwortung dafür, beschuldige niemanden, es bleibt am Ende ja meine persönliche Erfahrung, die universell sein kann.

 

‚Big Baby IV’, Interconnection, 2014, (c) Eva Gjaltema

‚Big Baby IV’, Interconnection, 2014, (c) Eva Gjaltema

 

Uns verbindet beide nicht nur, dass wir Künstlerinnen sondern auch Mütter sind. Wir haben schon oft über die Herausforderungen auf dem Kunstmarkt für uns Frauen und insbesondere für uns Mütter gesprochen. Was wünschst Du Dir? Was würde Dir helfen, um alles gut unter einen Hut zu bekommen, wie man so schön sagt?

Das ist eine sehr wichtige und aktuelle Frage. Ich bekomme immer wieder auf Foren mit, dass die Kunstfotografie eine Männerwelt ist und dass sie sich wenig verändert. Dieses Jahr waren 80% der Ausstellenden bei dem größten Fotofestival der Welt, Rencontres d’Arles, Männer. 

Ich wünsche mir mehr Mut von allen Seiten – von den Künstlerinnen selbst, von den Kuratoren, von den Geldgebern. Ich wünsche mir das Frauen und Männer aktiv andere Frauen und ‚Minderheiten’ unterstützen und dass wir besser verdienen werden, weil es leider eben so ist, dass wir Frauen in der Kunst viel weniger verdienen als Männer.  Es würde mir helfen, wenn es konkret mehr Stipendien und Residencies für Künstlerinnen mit Kinder geben würde und dass die Kunstwelt Kinder und Familien mehr einbezieht.

 

‚Untiteld’, Sehnzucht: The Remix, 2016, (c) Eva Gjaltema

‚Untiteld’, Sehnzucht: The Remix, 2016, (c) Eva Gjaltema

 

Dein aktuelles Projekt ist ein Kunstbuch, ein Kunstobjekt. Du hast Dich damit schon lange Zeit beschäftigt und möchtest es jetzt auf die Welt bringen. Kannst Du uns Dein Vorhaben kurz beschreiben?

Also, ich habe mich mehrere Jahre mit dem Thema ‚Muttersein als Identität‘ beschäftigt. Ich selbst war überwältigt von dieser großen Veränderung in meinem Leben, neben meiner Immigration in ein anderes Land. Weil ich meine Gefühle verstehen wollte, habe ich angefangen was ich gut kann, fotografieren, und das erste Mal habe ich mit Collagen experimentiert. Seit 10 Jahren schon habe ich den Traum, meine Arbeit in einem Künstlerbuch zu präsentieren, als intime mini Ausstellung so zu sagen. Ich liebe Fotobücher und habe schon mehrere gesammelt. Dabei merke ich, dass ich sie immer wieder anschaue und in deren Geschichten eintauche. Ich finde das Medium intim und passend für meine Projekte. Nur habe ich mich bisher noch nicht getraut, es zu machen, weil es so wahnsinnig viel Arbeit ist und sehr kostbar leider auch. Deswegen habe ich das erste Mal eine Crowdfunding-Aktion gestartet und bin schon gut auf gutem Wege! Es sind nur noch 26 Vorbestellungen auf mein Kunstbuch möglich.

 

spreadsheets dummy ‚The First Three Years’, (c) Eva Gjaltema

spreadsheets dummy ‚The First Three Years’, (c) Eva Gjaltema

 

Liebe Eva, hab vielen lieben Dank. ich freue mich sehr, dass Du Dich auf dieses Interview eingelassen hast. Dies sind auch Themen, über die wir schon oft gesprochen und uns darüber ausgetauscht haben. Danke, dass meine Leser*innen einen Einblick in Deine Kunst und einen kleinen Blick hinter die Kulissen bekommen haben. Dankeschön.

Wenn Du Eva Gjaltema bei ihrem künstlerischen Projekt unterstützen möchtest, kannst Du Dir verschiedene Vorteile sichern – zum Beispiel ein Postkarten-Set in limitierter Auflage oder eines der wenigen Exemplare des Kunstbuches selbst. Schau einfach mal hier hinüber. Dort sind alle Angebote aufgelistet und Eva stellt Dir ihr Vorhaben auch in einem Video vor. Bis zum 1. August 2018 kannst Du dabei sein.

Hier geht es zur Crowdfunding-Aktion von Eva Gjaltema.

Wie Eva schon sagte, es sind nur noch 26 Exemplare bis zum Erfolg der Kampagne… Sichere Dir eines der Kunstobjekte, Kunstbücher.

 

speadsheet dummy ‚The First Three Years’, (c) Eva Gjaltema

speadsheet dummy ‚The First Three Years’, (c) Eva Gjaltema

 

Diese Beiträge mit unseren gemeinsamen Projekten/ Ausstellungen könnten Dich auch interessieren: 

Die wunderbaren Bilder meiner Zellengenossin. | Auf Wiedersehen, Gefängnis! (Macht der Erinnerung, 2017)

Komm mit! Heute hier: Kontrapunkt bei 48-h-Neukölln (Textur in den Schatten sehen, 2017)

Immer wieder gut: Wein & Kunst (Spring explosion, 2017)

Stille und kraftvolle Wahrnehmung von Familie (mein Besuch der Ausstellung ‘Quietude’, 2017)

Auf einen Rundgang (Mutabor, 2017)

 

Ich freue mich schon sehr auf das Kunstbuch von Eva Gjaltema und werde berichten…

Wir müssen das jetzt sofort lesen… – Interview

Wir müssen das jetzt sofort lesen… – Interview

Du kennst sicher das Erlebnis, von einem guten Buch vereinnahmt zu werden. Kennst Du auch die Momente, in denen Du gemeinsam mit einem Kind in einem Buch abtauchen kannst? Hast Du schon einmal die Momente erlebt, in denen Babys und Kleinkinder ein Buch entdecken? 

Der Eichhörnchenverlag entwickelt gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstler Bücher für Babys und Kleinkinder. Nina Schuchardt ist die Inhaberin und Geschäftsführerin des Verlages. Ich lernte die sympathische Kunsthistorikerin bei einem KunstSalon an Dienstag im Atelier der Künstlerin Susanne Haun persönlich kennen. Schnell war die Idee da, den Eichhörnchenverlag und Nina auch Euch vorzustellen. Denn mit ihrem Konzept bewegt sie sich bewusst abseits vorgegebener Lerninhalte. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten entstehen so – auch für uns Erwachsene – faszinierende, zauberhafte und ungewöhnlich inspirierende Bilderbücher.

Vielen Dank, Nina, dass Du meinen Leser.innen und mir Einblicke in einige besondere und mitunter sogar wegweisende Momente gibst. 

Wenn ich heute in einer großen Buchhandlung vor den Regalen und Auslagen der Kinderbuchabteilung stehe, bin ich von dem riesigen Angebot oft überfordert. Wie war für Dich der Moment, als Du erkannt hast, dass da doch etwas fehlt und was war das?

Unglaubwürdig fühlte sich dieser Moment an.

Ich hatte das große Glück, in einer sehr buch- und kunstaffinen Familie aufzuwachsen. Kein Geburtstag, keine Weihnachtsfeier war komplett ohne Bücher, die besonders von meiner Mama – die ja auch selbst künstlerisch tätig ist -, von meiner Tante, meiner Oma und vielen anderen immer mit viel Bedacht und mit Blick auch für buchkünstlerische Details ausgesucht wurden. Das hat mich und mein Verständnis von der Vielfalt des (Kinder-)Buchangebots und dessen Schönheit nachhaltig geprägt. Insofern war ich, als sich mein Kind mit ca. 9 Monaten selbst zu einem Bücherwurm entwickelte, überrascht, dass ich relativ wenige Pappbücher fand, die diesem, meinem inneren Bild von unserer Bilderbuchlandschaft entsprachen. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so schwerfallen würde, Pappbücher für Babys und Kleinkinder Bücher zu finden, die uns allen gefielen und unsere Bedürfnisse als buchaffine Familie befriedigten.

Als ich dann mit meiner Tochter in einer Ausstellung von Susanne Haun war und sehen konnte, dass es überhaupt nicht schwer war, Bilder zu finden, die uns allen etwas erzählten, etwas bedeuteten und wir darin abtauchen konnten, war das sehr schön und erleichternd. Ein richtiger Aha-Moment.

 

Vorlesen ist schön, Eichhörnchenverlag, (c) Nina Schuchardt

Vorlesen ist schön, Eichhörnchenverlag, (c) Nina Schuchardt

 

Das besondere an Deinen Büchern, finde ich, ist ja, dass sie nicht nur den ganz Kleinen sondern auch den Größeren und ganz Großen gefallen. Das ist wirklich selten der Fall bei Pappbüchern, da gebe ich Dir aus meiner Erfahrung als Mutter Recht.

Kannst Du das Gefühl beschreiben, dass Du in dem Moment hattest, als Du das erste Buch aus Deinem Verlag in den Händen gehalten hast?

Es gibt Fotos von diesem Moment, als ich die fertigen Landtiere zum ersten Mal meinem Kind vorlas. (Es war eine Vorablieferung der Druckerei von 20 Exemplaren, noch nicht die Lieferung der ganzen Auflage. Ich war auf ihre Ankunft nicht vorbereitet.) Auf diesen Fotos sieht man gut, was für ein Tag das war. Neben den großen Augen und dem ein oder anderen Lächeln und Lachen, sehen wir beide ziemlich zerzaust und müde aus. Mein Kind trägt noch die Regenjacke, mit der es kurz vorher draußen war, und ich hatte mich auch eher mit dem Gedanken „Hauptsache warm und gemütlich“ angezogen. Wir hocken auch ziemlich ungemütlich auf der Sofakante. Irgendwie ist dieses Bild aber auch ganz schön. Es gibt einige dieser „wir-sind-gerade-aus-dem-Bett-gefallen-und-müssen-das-jetzt-sofort-lesen-die-Zeit-reicht-nicht-einen-passenden-Platz-zu-suchen-Bilder“ von uns. Letztendlich sind das immer auch sehr intime Momente, in denen wir unsere gemeinsame Leidenschaft teilen.

Der eigentlich aufregende Moment, mit kaum erträglichem Vibrato in allen Gliedern voller Vorfreude und Anspannung, war aber die Lieferung der Aushänger*. Als diese ausgepackt waren, wusste ich, jetzt ist nichts mehr umkehrbar, aber es ist auch alles gut! Alle Farben stimmen, die Bilder sind scharf, die Texte sind gut positioniert, das Format fühlt sich richtig an und jede Seite ist eine in sich stimmige Einheit aus Bild und Poesie. Ich habe dann erst einmal passende Bilderrahmen für die Druckbögen gekauft.

* Anmerkung: „Unter Aushänger(n) versteht man in der Verlagsherstellung vom Buchbinder gefalzte, aber noch nicht (zusammen)gebundene Druckbogen für die Qualitätssicherung vor dem endgültigen Aufbinden eines Buchblocks. In der Herstellung werden Druckqualität und richtige Reihenfolge von Seiten und Falzbogen geprüft, um anschließend dem Buchbinder die Freigabe zur Fertigung des Buches zu erteilen (Bindefreigabe). Bei einer Reklamation anhand der Aushänger muss dann nicht das ganze Buch nachgedruckt werden, sondern nur der fehlerhafte Druckbogen…“ (Wikipedia, 25.6.2018)

 

Aufhänger zum Buch "Landtiere" im Eichhörnchenverlag, (c) Nina Schuchardt

Aufhänger zum Buch “Landtiere” im Eichhörnchenverlag, (c) Nina Schuchardt

 

Kannst Du einen Moment beschreiben, der in Deiner Verlagsgeschichte der Schwierigste war? Und welcher Moment hat Dich am stärksten berührt?

Schwierig wird es für mich letztendlich immer dann, wenn es um Geld geht. Ich persönlich habe im Grunde kein Verhältnis zu Geld und halte das eigentlich für eine meiner sympathischeren Eigenschaften. Als Unternehmerin funktioniert das aber natürlich nicht. Ich bin zum Beispiel versucht mich zu ärgern, wenn ich gesagt bekomme, die Bücher seien zu teuer. Ich denke dann an die vielen Personen (die Künstler*innen, Autor*innen, meine wunderbare Grafikerin), die daran gearbeitet haben, das bisher alle für wenig Geld mit viel Liebe und Herzblut tun, die aber doch irgendwann etwas daran verdienen sollten. Wenn die Situation es zulässt, versuche ich dann zu erklären und aufzuschlüsseln, wie ich zum Beispiel die Berechnungen der Preise anstelle. Letztendlich ist die Einrichtung gewisser Transparenz die Aufgabe, die ich in solchen Situationen finde.

Auch ist es für mich weder schön, Menschen zu bitten, ihre wunderbare Arbeit umsonst und allein zum des Zeigen herzugeben, noch den Betrachter*innen, Leser*innen und etc erklären zu müssen, weshalb sie für ihr Kulturerlebnis auch zahlen müssen. Es ist ein Dilemma, dass ich auch aus meiner kuratorischen Tätigkeit kenne. Ich denke, unsere Künstler*innen und Kulturschaffenden sind zu wertvoll, als dass wir es uns leisten sollten, sie schlecht oder gar nicht zu bezahlen. Im Moment allerdings scheitere ich noch an diesem meinem eigenen Anspruch und das ist schwer. Ich weiß aber auch, der Eichhörnchenverlag ist gerade ein und ein halbes Jahr alt. Unser erstes Buch ist noch nicht einmal ein Jahr alt. Kaum ein Unternehmen macht nach so kurzer Zeit wirklich Gewinne und dieses Wissen ist sehr beruhigend und macht auch Mut.

Richtig schön und berührend ist es zu sehen und zu hören, welche Wege die Bücher dann nehmen, wenn sie unser Haus verlassen. Wenn ich ein Baby beobachten darf, dass sich vor den Monsterkinderbildern vor Lachen kringelt; wenn eine Kundin mir sagt, sie habe gar keine Kinder, aber das Buch sei so gut wie eine eigene kleine Galerie; wenn mir eine Ladenbesitzerin von den beiden Kindern erzählt, die die Bücher in ihrem Laden entdeckten und als Leseanfänger sofort und so sehr in ihnen versanken, dass sie sich die Bücher auch gleich zu Weihnachten wünschten,… dann geht mir das Herz auf!

Gerade die letzte Geschichte beschäftigt mich immer noch sehr, weil sie so viele Gedanken und Fragen für mich aufwirft. Zum einen zeigt sie mir, wie wundervoll vorurteilsfrei und unbelastet Kinder Dingen und Situationen begegnen können, indem sie zum Beispiel nicht annehmen, Pappbücher seien nur etwas für ganz kleine. Sie hat mir auch gezeigt, dass manche Leseanfänger die Landtiere besonders schätzen, weil sie durchweg in Großbuchstaben gesetzt sind – ein Aspekt, den ich zuvor überhaupt nicht bedacht hatte – dass die gleichen Leseanfänger sich bewundernswerter Weise mit der gleichen Selbstverständlichkeit, auch die durchaus eigenwilligen Darstellungen der Künstlerin Niki Amann in „Monsterkinder“ aneignen.

Die Anekdote hat für mich auch die Frage aufgeworfen, für wen ich mit dem Eichhörnchenverlag eigentlich Bücher mache und machen will. Inzwischen fällt mir die Antwort leicht: Für Babys und Kleinkinder und auch für alle anderen! Ich erlebe ständig, dass jeder Versuch, eine Zielgruppen zu definieren und Zielgruppen zu unterscheiden, scheitert, dass jedes unserer Bücher so facettenreich ist, dass es vielen Menschen viele Anknüpfungspunkte bietet und das ist wunderbar!

 

Die finanzielle Situation ist immer eine Herausforderung, gerade im kreativen Bereich. Ähnlich wie Du, bin ich auch hier auf meinem Weg, dies zu ändern. Ja, das braucht Ausdauer, Geduld und daneben die Bewältigung der Zweifel und Verunsicherungen. Hinter mir liegt ein Wochenende beim Kunstfestival 48-h-Neukölln in Berlin. Die berührenden Gespräche und Geschichten der Besucherinnen und Besucher geben auch mir die Bestätigung und Kraft für meine künstlerischen Arbeiten. Was wir auslösen und bewegen ist unbeschreiblich.

 

Bilderbücher aus dem Eichhörnchenverlag, (c) Nina Schuchardt

Bilderbücher aus dem Eichhörnchenverlag, (c) Nina Schuchardt

 

 

Es lohnt sich, durch die Website des Eichhörnchenverlags zu stöbern. Im Blog gibt Nina einen Blick hinter die Kulissen. Da habe ich als Leserin schon mitgefiebert, als sich einmal die Lieferung der Bücher verzögerte… Aktuell stellt Nina in einer Reihe Bilder vor, die es nicht in die Bücher geschafft haben, aber trotzdem wunderschön sind. Dabei erläutert sie auch die Überlegungen, weshalb das jeweilige Bild nicht mit ins Buch genommen wurde. Nun gehen sie als Postkarten in die Welt. In einem eigenen Shop kannst Du diese und die wunderschönen Bücher direkt erwerben. Frag auch mal ruhig in der Buchhandlung nach. Und wenn Du Dir selbst ein Bild machen und den Eichhörnchenverlag auch persönlich kennenlernen möchtest, hast Du hier die Gelegenheit:

Am 1. Juli 2018 ist der Eichhörnchenverlag mit einem Stand auf dem Berliner Bilderbuchfest am Helmholtzplatz (Helmholtzplatz, 10437 Berlin) vertreten. Wir erwarten euch dort in guter Gesellschaft und inmitten eines bunten Festprogramms für die ganze Familie unter anderem mit unseren drei bisher erschienenen Bücher (Landtiere, Monsterkinder und Die Geschichte von Tui-Tiu) sowie unserem niegelnagelneuem Postkartenprogramm zum Ansehen, Anfassen und Mitnehmen.

 

Nina Schuchardt, Gründerin und Inhaberin des Eichhörnchenverlags, (c) Nina Schuchardt

Nina Schuchardt, Gründerin und Inhaberin des Eichhörnchenverlags, (c) Nina Schuchardt

 

Herzlichen Dank, liebe Nina, dass Du uns einen so offenen und wiederum selbst Mutmachenden Einblick in Deinen Verlag gegeben hast. Ich wünsche Dir und allen Deinen kleinen und großen Leser.innen viele wunderbare, bereichernde Lesemomente.

Eine Brücke zwischen analog und digital – Interview

Eine Brücke zwischen analog und digital – Interview

Es gibt sie noch, die Fans der analogen Fotografie. Welchen Reiz sie ausübt und welche Rolle sie bei der Umsetzung künstlerischer Positionen spielt, das verrät uns heute die Berliner Künstlerin, die Fotografin Carla Pohl.

Carla und ich lernten uns vor über einem Jahr bei einer Ausstellung kennen. Zuvor war mir ihr Flyer mit einem Porträt aus ihrer Serie „Er-Ich. Dritte Generation Ost.“ aufgefallen. Uns beide verbindet nicht nur das Interesse an der Kunst und Kreativität, sondern auch unsere ostdeutsche Herkunft und die Auseinandersetzung mit dieser Prägung.

www.carla-pohl.format.com

www.reportagefotografie.wordpress.com

 

Carla, was ist Dir persönlich und in Deiner Kunst an dem Thema der ostdeutschen Geschichte wichtig?

Ich denke das viele ostdeutsche Fotografen lange unterschätzt wurden und nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen haben, aber sieht man genauer hin, erkennt man einen ganz besonderen Stil und Blick bei der ostdeutschen Fotografie, der häufig (meiner Meinung nach) tiefer geht als der, der gesamtdeutschen Fotografie. Ich versuche in meiner Fotografie an diese Bildsprache heranzukommen bzw. zeigt mir manchmal ein Foto, dass ich gemacht habe, erst hinterher was ich da eigentlich wirklich gesehen habe. Also erzählt mir irgendetwas und dann finde ich auch plötzlich wieder Bezüge zu der ostdeutschen Bildsprache, den ostdeutschen Fotografen. 

In meiner Serie „Er-Ich. Dritte Generation Ost.“ beschäftige ich mich mit den Menschen und Orten die, die Wende als Kinder erlebt haben. Sie haben ganz andere Erinnerungen an die ehemalige DDR als deren Eltern.  Ich hatte angefangen mich dafür mehr zu interessieren, als der Palast der Republik abgerissen wurde, da ich das Gefühl hatte, dass mir ein Stück Identität gestohlen wird bzw. wegrationalisiert wird. Lange habe ich darüber nachgedacht, um dem ganzen eine Bildidee zu geben. Dann bin ich auf die Tryptichons gekommen. Drei Bilder: ein Porträt, in der Mitte ein Sockel eines Denkmals der DDR, als drittes ein Ort des Porträtierten, der schon weg ist oder sich extrem verändert hat, aber viel mit dem Porträtierten zu tun hat. Das sind auch immer wieder für mich neue spannende Reisen und Erinnerungen. So bist du ja auch in die Serie mit hinein gekommen, da ich deine DDR Geschichte gerade bezogen auf die dritte Generation sehr spannend finde. 

 

aus der Serie “Er-Ich. Dritte Generation Ost.”, (c) Carla Pohl

 

Die künstlerische Arbeit steht für Carla Pohl im Mittelpunkt. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass Carla für mich vor einiger Zeit eine Ausnahme gemacht hat, um Porträtaufnahmen von mir zu machen. Denn ich mag ihre Art zu fotografieren, ihre Sicht und ihre Herangehensweise. Ich mag auch das Klare und gleichzeitig melancholisch Geheimnisvolle in ihren Bildern. Das klingt jetzt ziemlich ernst, aber wer Carla kennt, weiß, dass bei ihr immer viel gelacht wird und der Spaß nie zu kurz kommt. Das hat mir auch sehr geholfen, vor der Kamera zu stehen und jemand anderes auf mich schauen zu lassen. Das war dann mitunter, muss ich zugeben, doch nicht so einfach, wie es manchmal aussieht. 

 

Doreen Trittel, (c) Carla Pohl

 

Einzelne Aufnahmen hast Du, Carla von mir auch mit einer analogen Kamera gemacht. Damit arbeitest Du auch am liebsten, wie Du mir schon verraten hast. Was ist für Dich der besondere Reiz an der analogen Fotografie und seit wann arbeitest Du schon damit?

Ich habe 1995 mit einer alten Praktika angefangen, zu fotografieren. Die war natürlich analog. Ich hatte irgendwann dann auch mein eigenes s/w Labor, also das war von meiner Mutter, ist aber bis heute in meine Hände übergegangen. Ich fotografiere mittlerweile nicht nur analog, sondern überwiegend digital (ist teilweise auch günstiger). Die analoge Fotografie hilft mir viel dabei, mir vorher Gedanken über das Bild zu machen und welche Einstellungen ich nehmen muss. So hat sich auch meine digitale Fotografie „verbessert“. Am Analogen ist mir auch die größere Tiefe im Bild wichtig bzw. lieber, aber ich versuche trotzdem, dieses auch ins Digitale zu übernehmen.

Ich fotografiere auch sehr viel mit einer Polaroid (eine alte und nicht die Neue von Fuji). Bei den Polaroids kann es auch unglaublich entspannend und spannend sein, einfach mal die Kontrolle abzugeben und sich rein auf das Motiv zu konzentrieren. Ich denke, jede Kamera und jede Art der Fotografie hat ihren Reiz. Manchmal muss ich dann auch überlegen: Verdammt welche Kamera nehme ich jetzt mit, was brauch ich denn heute eigentlich alles und am Ende ist mein Rucksack dann 50 kg schwer ;). Ich entscheide mich dann spontan und je nach Motiv. Bei Projekten bin ich allerdings sehr konsequent und arbeite größtenteils entweder nur analog oder nur digital, natürlich rutschen mir immer ein, zwei analoge Bilder mit rein.

 

Venedig, Polaroid, (c) Carla Pohl

 

Du hattest gleich zu Beginn diesen Jahres eine große Ausstellung mit anderen Künstlern in der Fotogalerie Friedrichshain, Berlin, mit dem Titel „Glaubenswelten“. Auf welche Projekte und Ausstellungen können wir uns als nächstes freuen?

Ja, meine nächsten Projekte. Da gibt es immer so viel, weil mir ständig irgendetwas im Kopf rumspringt, was raus möchte. Also ich arbeite momentan überwiegend an meiner Serie „Echorauschen“. In der Serie geht es um das Wiederentdecken oder Neuentdecken seiner Weiblichkeit nach einem sexuellen Missbrauch in der Jugend. Hört sich ziemlich hart und anstrengend an, ist es auch meistens, aber die Arbeit daran hat mir auch viel Erkenntnis gebracht und auch viel Lachen, wie du selber ja schon gesagt hast, bei mir gibt es immer viel Lachen und das eben auch bei ernsten Themen.

Ansonsten ist da natürlich noch „Er-Ich“. Man kann ab dem 27.4.2018 – 18.5.2018 vier Tryptichen in der Kunsthalle Brennabor in Brandenburg an der Havel sehen. Dort bin ich Teil der Gruppenausstellung „MARK“.

Dann gibt es bei 48h Neukölln analoge Arbeiten zu sehen im Lite-Haus. Das ist ja sogar mit dir zusammen und du bist ja auch ein Teil von „Er-Ich“ 😉

Ansonsten arbeite ich daran die Ausstellung „Glaubenswelten“ wandern zu lassen, ein weiteres Projekt mit dir zusammen, bei dem es um die Mauer geht (wieder analoge Arbeiten von mir) und suche mir gerade in meinem riesengroßem Haufen an Ideen etwas für eine Doku oder so. Mal sehen was da so kommt, da lass ich mich auch überraschen.

 

Liebe Carla, herzlichen Dank, dass Du mir und meinen Leser.innen einen Einblick in Deine Arbeit gegeben hast und ich Dich hier vorstellen durfte. Vielen Dank auch für Deine Porträts von mir. Ich freue mich auf neue Ideen und Projekte von und mit Dir. Alles Liebe.

 

Selbstporträt, analog, (c) CarlaPohl

 

Ausstellungen mit Werken von Carla Pohl:

MARK
Malerei, Skulptur, Fotografie, Installation
Vernissage: 27.04.2018, 18.00 Uhr
Laufzeit der Ausstellung: 28. April bis 8. Juni 2018
Kunsthalle Brennabor, Geschwister-Scholl-Straße 10-13, 14770 Brandenburg an der Havel

Bei dieser Ausstellung ist neben anderen auch unsere liebe Künstlerkollegin Sabine Küster mit ihrer Aktion ich bin alice* mit dabei. Du erinnerst Dich vielleicht. Sabine hat mir vor einiger Zeit auch ein paar Fragen beantwortet: Ein neues Land erblickt die Welt – Interview. Ich freue mich auf die Vernissage. Vielleicht hast Du ja Zeit und Lust uns dort zu treffen, die vielfältige Kunst zu genießen.

Als ich noch echt war…
Ausstellung & LiveAktionen der Künstlerinnen-Gruppe “Ogeladalo”
im Rahmen des Kunstfestivals 48-h-Neukölln vom 22. bis 24. Juni 2018
LiTE-HAUS, Galerie und Projektraum, Raum 1 und 2, Mareschstr. 4, 12055 Berlin Neukölln

Ich bin, wie Carla schon sagte, auch mit dabei, ebenso Sabine Küster, Ana Bathe und Aino Onia. Darauf freue ich mich sehr. Die Vorbereitungen laufen und weitere Informationen folgen.

 

Ein neues Land erblickt die Welt – Interview

Ein neues Land erblickt die Welt – Interview

Jetzt ist es raus: Das Geheimnis der Künstlerin und Autorin Sabine Küster. „Der größte erschlossene Vulkan Europas steht in Hessen: Der Vogelsberg,“ heißt es. Sabine Küster lebt zwar schon viele Jahre in Berlin, aber nun kann sie es nicht mehr verheimlichen, sie ist ein wahres Vulkangestein. Nun wissen wir auch, weshalb so wunderbare Ideen rund um Kunst, Sprache, Performances und Konzeption sprudeln. Jetzt hat Sabine Küster sogar ein neues Land hervorgebracht: das Musenland.

Das Musenland ist eine Akademie für Biografisches und Kunst. Es stehen bereits konkrete, Kunstprojekte, offene Begegnungsformate und Publikationen auf dem Programm. Ganz spontan habe ich der Gründerin des Musenlandes einfach mal ein paar Fragen gestellt, und sie hat mir genauso spontan geantwortet. Darüber freue ich mich sehr. Herzlichen Dank, Sabine. Bevor Du Dich aber wunderst, was die Fotos hier damit zu tun haben, ich verrate es Dir später und bitte Dich noch um ein paar Zeilen Geduld.

 

Ich bin alice* für's Musenland, (c) hehocra

Ich bin alice* 1 für’s Musenland, (c) hehocra

 

Sabine, Du lässt Dich, was ich großartig und immer wieder inspirierend finde, in keine Schublade packen. Wie stellst Du Dich und Deine Vielfalt den Menschen vor? Wie bringst Du Dein Tun auf den Punkt?

Liebe Doreen,

…die ausführliche Antwort:

Als Handlungsreisende in Sachen Sprache & Kunst ist die 1967 geborene Sabine Küster unterwegs. Performative Sichtung ist Ausgangspunkt, Prozess wie Ziel ihrer künstlerischen Arbeit, die aus Raum- und Objektinstallationen, Performances und Publikationen besteht. Ihre Themenschwerpunkte findet sie im Spannungsfeld von Raum, Sprache, Biografie und Körper.

Mit diesem – aus meiner letzten Ausstellung zitierten – Mini Artist Statement lege ich alle Karten auf den Tisch: ich kann und will mich nicht entscheiden zwischen Wort & Bild, Essay & Installation, Poem & Performance. Meine Kunst ist genährt von Sprache – meine Sprache ist verliebt ins künstlerische Spiel, in die Erweiterung der Dimensionen und Ausdrucksformen. Die Auseinandersetzung mit einem Wort – derzeit gerade das Wortpaar Fluide Identität – führt mich in immer absurdere Gedankenschleifen, die dann wiederum münden in die Idee für eine Objektreihe, aus der sich dann eine Intervention ergibt, die dazu einlädt Kunstanteilseigner*in zu werden. Experimentelle Schreiblabore – im Stile der Dadaist*innen – bringen mir das Material für neue Sprachexperimente, die wiederum in den Bau einer Installation oder in den Textfluss für eine Performance führen. Ich lege meine Biografie in Wort-Schubladen ab und baue aus ihnen das Bühnenbild für einen theatralischen Monolog…

Sorry, das passt nicht alles in eine einzelne Schublade und wenn doch, dann wäre diese Schublade sooo groß, dass bestimmt der Eine oder die Andere auf die Idee käme, strukturierende Zwischenwände einzubauen und nun ja, dann wäre es ja auch nicht mehr nur eine Schublade…

oder

…die Schmalspur-Antwort:

Kunst und Reisen (nach innen wie außen) sind meine Leidenschaften, die ich gerne vielfältig teile und die dann wundersamerweise ihr Eigenleben entwickeln. Upps…

oder

…die Nano-Nano-Antwort:

Ins Gelingen verliebt (frei nach Ernst Bloch).

 

Ich bin alice* für's Musenland, (c) hehocra

Ich bin alice* 2 für’s Musenland, (c) hehocra

 

Meine Leser.innen kennen Dich durch meine Teilnahme an Deiner Mail Art Aktion …mir ist so daDa im Kopf! und durch einen Gastbeitrag in Deinem Blog …wer nicht fragt, bleibt dumm. Wie schwer fiel es Dir, Dich von MusenTritt zu verabschieden, mit dem Du über zehn Jahre unterwegs warst, um zu neuen Ufern aufzubrechen?

Das ist ein wenig so wie mit den Schubladen…
MusenTritt war zu Beginn sehr ordentlich (!) konzipiert als Beratungsbüro für Künstler*innen und Kulturschaffende, aber dann, Jahr für Jahr, kam diese Geschichte mit dem Eigenleben zum Tragen: Ausstellungen, Kunst- und Literaturprojekte, Beratungen/Moderationen, wirbelnder Ideenaustausch, leidenschaftlichenWortgefechte, beflügelnde Reisen…

Für diese Fülle, die MusenTritt entwickelt hat, bin ich unendlich dankbar und beglückt und somit bekommt MusenTritt samt Muse und Zebra natürlich jetzt endlich ein eigenes Land und muss nicht länger in einem kleinen Büro Wände sprengen…

Es gab somit keinen Abschied von MusenTritt, nur eine freundliche Inklusion… wer sich regelmäßig im Musenland aufhält, wird auch ab und an das MusenTritt-Zebra vorbeigaloppieren sehen…Auslauf braucht es…das Künstler*innen-Herz.

 

Ich bin alice* für's Musenland, (c) hehocra

Ich bin alice* 3 für’s Musenland, (c) hehocra

 

Das tröstet mich, denn das MusenTritt-Zebra ist mir schon ans Herz gewachsen. Aber ich freue mich sehr auf das Musenland, denn es klingt sehr verheißungsvoll. Auf was dürfen wir uns freuen?

Auf faktische wie fiktive Biografien; eine Reise in Phantasiewelten, ein Erleben sich wandelnder Identitäten; ein Auftauchen unbekannter Lebensarten im heimischen Kosmos, Türen, die sich öffnen in Paralleluniversen; Zeitkapseln, die gesprengt werden…

Im Musenland sind wir viele(s):

~ feiern wir Fülle und Freiheit
~ stiften wir Verwirrung
~ bestaunen wir Wunder
~ legen und lesen wir Spuren
~ erleben wir untergründige Wandlung
~ spinnen wir in der Zukunft unsere Vergangenheit
~ reisen wir durch Raum und Zeit

Herzlich Willkommen!

 

...alice* für's Musenland 1, (c) hehocra

Ich bin alice* 4 für’s Musenland, (c) hehocra

 

Liebe Sabine, herzlichen Dank für dieses kleine Interview. Ich wünsche Dir und mit allen Interessierten eine bereichernde und anregende Erkundung des Musenlandes. Wie ich Dich kenne sind Spaß und Tiefgang garantiert.

Wer das Musenland gleich betreten und sich von ihm inspirieren lassen möchte, den empfehle ich dieses aktuelle Angebot von Sabine Küster, denn noch bis zum 31. Januar 2018 gibt es ein Frühbucher.innen-Rabatt. Sabine schreibt hierzu:

Strömung – Experimentelle Biografie-Arbeit (3-Monats-Fernkurs): Du möchtest Dich mit Dir selbst, Deiner Geschichte, Deinen Visionen/Träumen beschäftigen – spielerisch-neugierig-forschend? Du magst kreativ-künstlerisches Arbeiten, bist bereit zum Experiment? Du liebst kleine Herausforderungen, die den Alltag unterbrechen? Du bist bereit Dir ca. 5-8 Stunden Zeit/Woche zu gönnen für Dich und diesen Kurs? Dann gönne Dir die Strömung, bitte hier entlang.

Die Fotos hier sind Selbstporträts, Versuche, die ich im Rahmen der Ausschreibung von Sabine zu ihrem Vorhaben „…ich bin alice*“ gemacht hatte. Ich bin gespannt, wo und in welchem Kontext und mit welch anderen Beiträgen mein Foto dann zu sehen sein wird. Mach doch mit! Das geht noch bis zum 15. Februar 2018. Die Informationen findest Du hier: Ausschreibung I Fotoarbeiten ich bin alice*.

In diesem Sinne sende ich Dir heute viele Grüße von alice* aus dem Musenland… und von mir, Doreen

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